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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1876-01-01 · II. (1876) · page 153

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
II. (1876)
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 153)
Language
German
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147 siz in Palästina zu nenaen. (ובתריה מלך מר רב נטרי כהנא בר מר רב אל אנחאי ומן בגדר הוד, ומן תיתירתא וביומי׳ סליק מר רב אחא משבחא לארץ ישראל דמר רב נטרוי שמעיה הוד, וכד אדבריה נשיא עלוהי סליק להסס)• Dass der hier gedachte Acha v. Sch. derselbe ist, der die Seheeitot verfasst hat, gibt Abr. Ihn Daud an, dass er dieses Werk aber gerade für seinen Sohn geschrieben habe, wie man bei Melri liest, ist nicht erwiesen. Ist nun über das Wirken R. Acha’s in Palästina nichts Näheres bekamt worden, so hat man doch einige Nachrichten über seine Thätigkeit in Babylonien und besonders über den Mann, dem er seine Kenntnisse zu verdanken hat. Dieser ist nämlich kein anderer als der Vorgänger seines Rivalen, durch den er verdrängt wurde, der Gaon Samuel b. Mare, der 9 Jahre hindurch (738 — 747) an der Spize der Hochschule von Pumbadita stand.*) R. Hai (Comrn. zu Berachot bei Sal. b. Aderet zu Ber. 43a) berichtet, dass ״Mar-Samuel, der Resch-Kallah und Lehrer des R. Acha v. Schab.“ in Berach. 1. c. nach על ההדס שבכל מקום das Wort תיובחא gelesen und nach dem Sinne, den die dortige Stelle dadurch erhalte, geurteilt habe, währenddem Hai. gedol. und gaonäische Texte dafür הדם וכל דרמי ליה sezen (הדס וכל דדמי ליה יש ספרים דגרסי תיובתא וכתב רב האי גאון ז״ל: דמתוך גירסא וו היד, נוהג מר רב שמואל ראש כלת (כלה .1) רביד, דר׳ אחא משבהא ו״ל שלא לברך עצי בצמים אלא על ההדס בלבד וכתב הגאון ז״ל עוד: והשתא לא קא חזי׳ אדם במתיבתא דמסיק בהא שמעתתא "תיובתא" אלא כלהו בגרסיתו מפרקי לה "הדס וכל דרטי ליד, •...והא מילתא אטרינן מדרב אחא ז״ל: טדקאטרינן גבי חילפי דימא עצי בשמיב... עד כאן לשון גאון ז״ל) . Frankel hält zwar (Einleit, in den j. Talmud 132 b) diese Notiz für irrig, da ״R. Samuel Resch-Kallah“ der Urgrossvater Scherira’s war und frühestens der zweiten Hälfte des *) Scherira (1. c.) berichtet über ihn ובתריה מלך רב שמואל בר רב מר דאיקרי בשנת אלף ג״ט (al.דאיקור). Das Wort דאיקדי feit im Schullam’schen Texte und bei Abraham Ihn Daud. Den lezteren scheint es zu einem Missverständnisse geführt zu haben. Er fand nämlich in einer Glosse oder in einer anderen Nebenquelle, dass die grossen Halachot im 3. Jahre Samuel’s verfasst wurden. Aus dieser und dem Worte איקרי, das er mit קי ירא, dem Bein. R. Simon’s, des Verf. der noch vorhandenen Hai. ged. für identisch hielt, combinirte er, dass von den Kijara’sehen Hai. gedol. die Rede sei, währenddem sich jene Glosse auf das Halachawerk des nachmaligen Gaons Jehudai bezieht. 10*

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