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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1876-01-01 · II. (1876) · page 147

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
II. (1876)
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 147)
Language
German
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IRI
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141 getheilt יודקרת מי׳ ר, חננאל ז״ל כעץ מה שאמרו הויא דרב ושמואל קא חזינא הכא (תענית כ״ד ע״ב) כלומר הויא דר׳ יוסי מן יודקרת קא חוינא הכא Danach wäre also der Sinn unserer Stelle: ״R. Josef sagte, die Frage des R. Jose v. Jodkaret sehe ich hier“. In den einem Schüler Salomo b. Aderet’s zugeschriebenen Novellen (mit Responsen Jacob Berab gedruckt Venedig 1563) wird die Talmudstelle mit der L\. הויא דר׳ יוסי דמן יוקרת קא חוינן הכא angeführt. Dagegen ist einzuwenden, dass Jose v. Jodkaret nach Taan. 1. c. viel später als R. Josef gelebt hat, also dieser von ihm nichts wissen konnte. Es kann aber diese Bemerkung von keinem jüngeren Amora stammen, weil unmittelbar nachher Aba je die Frage in anderer Weise beantwortet.* *) Durch alle die verschiedenen Erklärungen, die hier angeführt wurden, erhalten wir für dieselbe keinen befriedigenden Sinn. Der Text muss, wie schon aus R. Chananel’s Interpretation ersichtlich ist, lückenhaft oder entstellt sein. Nun besizen wir für diese Stelle eine Parallele in einer änlichen Bemerkung R. Josefs. In der Mischna (Jebam. 61 b) wird gelehrt, dass der Hohepriester, der sich mit einer Wittwe verlobt, sie ehelichen dürfe, wenn die Verlobung vor seiner Einsezung in seine Würde stattgefunden hat (אירס את האלמנה ונתמנה להיות כהן גדול יכנוס). Zum Beweise dafür wird berichtet, dass Josua b. Gamla, den der König zum hohen Priester ernannt hatte, eine Wittwe, Martha, die Tochter des Boethus, geheiratet habe, mit der er schon früher verlobt gewesen sei. In der Gemara wird nun eine Unterscheidung versucht zwischen einem Priester, der ohne sein Hinzuthun zum Hohenpriester ernannt wird, und einem solchen, der dies durch seine Bewerbung erwirkt (מינהו אין נתמנה לא). Dem entgegen bemerkt R. Josef, dass der Einwand, der damit gegen die allgemeine Bestimmung der Mischna erhoben werde, nur ein erkünstelter sei, da Josua b. Gamla, der nach ihr vom Könige in das Hohepriesteramt eingesezt wurde, dasselbe eben dadurch erhielt, dass Martha dem וראיתי בחדושין של קדושין ליב גדול ולא ידעתי מגו אבל5 מחרושיו נכר דרב גיבריה וד\ד, קדמון בזמן הרשב״א ז״ל. Was er das. daraus anführt, findet sich wörtlich in der Edit. 26b. *) Nach der LA. in Ar. 1. c. אביי אמר הבי אמר ר׳ יו ב ף (die Editionen haben ה״א ר׳ ששת) trägt Abaje nur eine zweite Version des R. Josef sehen Aus- Spruchs vor.

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