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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1876-01-01 · II. (1876) · page 116

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
II. (1876)
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 116)
Language
German
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IRI
…/2418846-2418849--0369-2419257
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I — 110 — die Muhamira’s aus“, die zweite [0]״ ובההלא יומא נפק בראan diesem Tage zog Baram aus“. Das Adverbium ברא zu נפק findet sich im Aramäischen nur da, wo dieses eine unsittliche Ausschreitung bezeichnet; es ist also hier nicht am Ort. In ברא und מיר wird man daher Worttrümmer zu erkennen haben, Ueberreste der Namen Baram und Muhamira. Solche gleichlautende, inhaltlich aber von einander zu scheidende kurze historische Angaben, wie sie hier zusammengeflossen, lagen dem Verfasser des kleinen Chronikon auch über die Einname von Nisibis durch die Perser vor. Wir glauben somit annemen zu dürfen, dass die Worte ובימיו נהרג רב יצחק ריש מתיבתא ובהוא יומה נפק ברא[ם] ursprünglich einen Bericht aus der Zeit des persischen Thronstreites darstellten, und darin nur der Name aus dem vorste- * henden Verzeichnisse der ״Weisen“ zur Zeit Mar-Sutra’s herüber genommen ist. Der Name R. Isak’s, der auch dort, wo er im Scherirabriefe erwähnt ist, zu viel zu sein scheint, indem er neben den zwei Gaonen von Sora und Pumbedita zur Zeit, als die Araber bei Anbar angerückt waren, noch als Dritter erscheint, muss aber doch, da das kleine Chronikon sie der saboräischen oder wenigstens vorgaonäisehen Periode zu weist, fixirt werden. Scherira berichtet, dass als Anbar von Ali b. Abutaleb eingenommen wurde, R. lsak, der damals dort wohnte, ihm, währenddem 90000 Israeliten daselbst versammelt waren, zur Huldigung entgegen־• gekommen und eine sehr freundliche Aufname bei ihm gefunden habe. ומר רב יצחק גאון והוא שהיה בפירוז שבור עת שכבשה עלי בן אבוטאלב ויצא מר רב יצחק גאון מן פירוו שבור לקראתו והקביל את פניו וקבלו עלי בן אבוטאלב בסבר פנים יפות והיה בפירוו שבור באותה שעה תשעים אלף איש בישראל). Abraham Ibn Daud gibt an, dass dies 4420 a m. 660 stattgefunden habe; wahrscheinlich hat er dieses Datum durch Berechnung und Einsicht in arabische Berichte über Ali b. Abu-Talebs Wirksamkeit gefunden. Grätz nimmt an, dass diese Huldigung 657 stattgefunden habe, als Ali Anbar passirte (Weil Ghalifen 1. S. 218). Man muss hier zunächst darauf achten, das die Thatsache der Huldigung ganz in derselben Weise noch in einer anderen Quelle dargestellt wird, nur ist es dort nicht Mar lsak, sondern Bostanai, der dem Ghalifen entgegenkömmt. Im Bostanai - Büchlein wird nämlich berichtet: פעם אחת עבר עליו (על כוסתנאי) מלך ישמעאל והוא עלי בן אבוטאלב ועמו שרים הרבה ויצא בוסתנאי לקראתו בספר הישר וכתבי

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