Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- II. (1876)
- Date
- 1876-01-01
- Page
- – (sequence 105)
- Language
- German
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ת״ש]ל״ג ואחריו רב אשי בשנת תש״לח. Dies geschah wahrscheinlich zu dem Zwecke, den Zeitabstand zwischen dem Auftreten des von dem Patriarchen R. Juda I. ordinirten Rab und R. Asche, der dem lezteren gleichgestellt wird und eine neue Epoche eröffnet (Anm. 5.), zu berechnen. Da nun Rabina 1. dessen Name ebenfalls den Schluss dieser Zeitperiode bezeichnet, früher als sein College R. Asche starb, so wurde die Zeitentfernung zwischen Rab’s Ankunft in Babylon (530) und dem Beginne der alleinigen Thätigkeit R. Asche (nach 733, dem Todesjahre Rabina’s), berechnet und als solche ein Zwischenraum von 204 Jahren gefunden. Das Resultat erhielt dann seinen Plaz in dem weiteren Absaze, in welchem auch die Dauer der anderen Lehrperioden daigj|p^lt wird, aber bei der Hinzufügung, dass R. Asche und Rabina das ^Ende der Horaahu sind, wurde daran vergessen, dass die Dauer8derselben anstatt bis zu dem Tode Rabina’s 11. nur bis zu dem Rabina’s 1. berechnet wurde. Dieser Feier ist inD. berichtigt. Ein Versuch, diese Notiz yferstündlich zu machen, hat auch in B. seine Spur zurückgelassen, indem daselbst statuirt wird, dass von R. Huna bis zu Rabina 11, 204 Jahre verflossen seien, was an sich seine Richtigkeit hat, indem R. Huna, der Nachfolger Rab’s, der der soranischen Akademie ihre Constitution gegeben, 608 Sei. und Rabina II, wie bereits mehrfach erwähnt, 811 starb. Wenn die Lücke im Texte C. nicht auf den defecten Zustand, in welchem sich der Günzburg’sche Codex, aus dem er geflossen, zurückzuführen ist, ist man zu der Anname berechtigt, dass die Zahl 204, in der man sich nicht zurechtfinden konnte, absichtlich weggelassen wurde. Die Berechnung der Zeitdauer zwischen Rab und Asche-Rabina auf 204 Jahre scheint jener unbekannten Quelle, aus welcher Abraham lbn Daud die Angabe hat, dass der Talmud 4265 a. M. 504, also 5 Jahre später, wie man gewönlich annimmt, verfasst wurde, schon Vorgelegen und dort ein Missverständniss hervorgerufen zu haben, in dem der Ursprung jener irrtümlichen Datirung zu suchen ist. Da nämlich die Dauer der amoräischen Lehrperiode nur bis zu Rabina 1. berechnet war, von da bis zum Tode Rabina’s 11. aber ein neuer Abschnitt derselben sich erstreckt, weleher, wie man annahm, von dem Wrerke der Verfassung des Talmuds ausgefüllt wird, so müsste man, um zu wissen, wie lange es gedauert hat, bis der Talmud zur Vollendung gelangt ist, die Zeit, die zwischen den Todesjahren dieser beiden gleichnamigen Gesezes- 7*