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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1876-01-01 · II. (1876) · page 90

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
II. (1876)
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 90)
Language
German
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84 durch tieferes Eingehen in die Partieen, in die sie eingeflochten sind, noch zu eruiren.136) Namentlich wurden Normirungen, die aus den grossen Halachot stammen, in den Text eingeschrieben.137) Andrerseits sind manche solche Hinzufügungen und vielleicht auch bei der Fluidität, in die der Text unter der Hand von unkritischen Correctoren geriet, manche Originalstücke aus demselben geschwunden.138) Troz Mez in Schitta z. St. ומצאתי זה הפירוש שבוש הוא ואינו מן הספר ומאן דהו פירשה כן לפי שהיה תמה על כמה בני אדם חשובין ואוכלין מהן וזה הכריחו לפרש כן וכתבו בגיליון והסופר עשה בפנים), Nidda 35a ומדאיצטריך קרא לרבויי וכו׳ (vgl. Jizchaki und Nachmani z. St.; in den Ausgaben ist der Text nach Jizch. corrigirt). Andere Nachweise findet man bei Frankel a. a. 0. S. 268. 136) Chul. 31a ist das Stück von הי׳ג מסתברא bis קמ״״ל eine jüngere Glosse, wie schon daraus zu ersehen ist, dass Jizchaki auf dieselbe nicht eingeht. In Seb. 15a, 26b ist der Hinweis באידך בירקן jüngeren Ursprungs. In Menachot 13 a scheint למה לי למיתנא bis קמ״ל ebenfalls ein späterer Nachtrag zu sein, der aber vielleicht schon aus der Zeit der Saboräer stammt. Dasselbe gilt von ואזדא רבא לטעמיה bis היינו הנחתו (Sab. 5b), wo auf den Saz Raba’s (ib. 99 b unten) verwiesen ist, und von der Begründung des Wortes ועור in Erub. 23 a. 187) Ygl. Jizchaki zu Berachot 36 a, 37a, 38a und zu der Glosse R. Jesaia Berlin’s ib. 36b Abraham b. David bei Salomo b. Aderet z. St.; vgl. auch Frankel S. 269. 138) Es lässt sich nicht mit Sicherheit behaupten, das die zahlreichen in den Scheeltot R. Achai’s vorhandenen ganz im talmudischen Stile gehaltenen discussiven Elemente, die in den Texten sich nicht finden, ursprünglich denselben angehörten; doch muss dies von Stellen, in welchen über Amoräer berichtet wird, mit Notwendigkeit angenommen werden, so von dem Saze א״ד חייא בן אבא אנא מרישי כלי זוטרי דרב הונא והוו עיילין ליה שית מאה דרבנן (Scheeltot No. 165) von שמואל כי דדיש בחולי דמועדא — כל מילי דאסירן (ib. No. 170) u. a. In Ab. sar. 59 a wurde ein Bericht über Raba weggelassen, weil dieser mit einer von demselben anderwärts (Ab. sar. 72 b) ausgesprochenen Ansicht nicht zu congruiren schien. Nach R. Nissim zu Alfasi Ab. sar. 1282 lautete derselbe אמר להו רבא דהנהו שקולאי דחמרא כי דריתו חביתא דחמרא לא תקריב לגוי לסיועי בהדיכו דילמא אגב אורחיה דמית* עליה והוה ליה כמאן דאתו מכחו ואסיר. Jom-Tob Ischbili zu Ab. 60a bemerkt von demselben לא גרסיגן ליה וליתא בנוסחי עתיקי ודווקני וגם רש״י ז״ל לא גרס לה אלפסי ז״ל h וליתא בפי' ר׳ חננאל ובהלכות. In den grossen Halachot (ed. Yen. 121) wird derselbe mit einigen Varianten im Namen Rab’s mitgetheilt. Sicherlich stand hier wie 72b derselbe Saz mit der Bezeichnung Raba’s als Autor, ein unkundiger Copist verwandelte aber nach einer nicht hieher gehörigen Reminiscenz aus Bab. mez. 99b ע^וכאי in שקולאי. — In Synh. 34b (Nid. 30aj hatten־ einige Codices nach ההוא סמיא den Beisaz באחת מעיניו (Alf. Synh. 1024). Serachja ha-Levi bestreitet zwar, dass diese LA. echt ist (ואין בגמרא מפורש באחת מעיניו), allein Nachmani beruft sich auf mehr als 200 Jahre alte Codices, in

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