Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- II. (1876)
- Date
- 1876-01-01
- Page
- – (sequence 78)
- Language
- German
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wird, als jüngerer Nachtrag kennzeichnet,114) den Saboräern zu vindiciren. Zalreiche halachische Decisionen sind zu ihrer Zeit in den Abudr. 52 a, ha-Manhig 28a, Tosaf. Meg. 23 a sv. חד und besonders Hajaschar No. 619—623 (in Jehudais resp. das. p. 74 a ודקשיא לך קחשיתא בעניינא דיומא בדלא אפסיק בקדיש אבל אי איפסק אזלו לחומרא וקח ז׳ בעגיינא דיומא). Ueber die lezte Anordnung referirt Maimuni (H. Malweh we־Loweh II, 2) in folgender Weise כשראו הגאונים הראשונים שעמדו אחר חבור הגמרא שרבו הרמאים וננעלה הרלת מפני לווין התקינו שמשביעץ את הלווה שבועה חמורה בעין של תורה בנקיטת חפץ שאץ לו בלום יתר על הדברים שמסדרין לו, vgl. Ittur bei Maggid Mischneh z. St. Mamoniot. das. Semag Geb. No. 93, Choschen Mischpot No. 87, 22. 114) In den Worten דיקא נמי דקתיי מדף כדכתיב עלה נדף (Nidda 4b) erblickt Maimuni Mischacommentar zu Sab. 4, 6) eine hinzugefügte saboräische Erläuterung ופירוש הזה אינו מן הגמרא אלא שכתבוהו בגליון מן פי' סבוראי וכתבן המעתיק בתוך הדברים ולא נזכרו (נזהרו .1) עליהן. Auf diese Stelle hat bereits Zunz (gottesd. Vortr. S. 56 Anm. 1) hingewiesen. In einigen Jizchaki vorgelegenen Texten war hier vor den angeführten Worten noch zu lesen ואיח דאמרי מדף מעליונו של זב, indessen feien dieselben schon in Ar. sv. מדף. Frankel (Mntsschr. a. a. 0.) vermutet von vielen Stellen, dass sie saboräische Hinzufügungen seien, doch lässt sich dies von Partieen, in denen Originalaussprüche von Amoräern vorkommen, nicht so leicht annehmen. Sicherlich nachamoräisch, also mindestens den Saboräern angehörig sind: Moed kat. 3b כדבעינן למימר לקמן*), Ketub. 41b von וחילכתא bis zu Ende des Abschnittes (wiederholt Bab. kam. 15 b) Nedarim 16 a אביי לא אמר טעם בר׳ אשי... ורב אשי נאדי מן טעמה דאביי. . . ואיכא לתרוצה נמי. . . לא אוכל משמע. (Dass hier eine j üngere Hinzufügung vorliegt, bedarf für den Kenner keines Nachweises), ChuL 3 b רבינא ורבה בר עולה כאביי ורבא ורב אשי לא אמרי לדבריו דאביי קאמר וליה לא סבירא ליה . (Diese Auseinandersezung der verschiedenen Standpunkte kann nur als das Besultat einer recensirenden Revision, wie sie eben die Saboräer vorgenommen? erscheinen, ib. 31a. Von ה״נ מסתברא דאי ס״ד מחטא דאושכפי bis איגמל שיש לו קרנ<ם, ib. 62 a והוא דלא דרים ודחיק (Ittur II, 18 b ורבנן סבוראי א־סיפו עליה דלא דדים ורחיק), ib. von 65 פריך ר׳ אחא b bis 66) כי האי גוונא מהכא a.) Ueber die hier gebrauchte Bezeich- ף Die Saboräer haben zuweilen, wo ein Saz angeführt wurde, der bald noch einmal angeführt wird, blos mit dem Ausdrucke ״wie wir weiter sagen werden“ (כדבעינן למימר לקמן) auf denselben verwiesen, (vgl. Frankel S. 271), doch sind solche Stellen nicht als Zusäze sondern als Abkür־ zungen des ursprünglichen Textes zu betrachten. In Meg. 2 a und Sab. 4 b ist von Späteren, um das Verstaudniss zu erleichtern, der betreffende Ausspruch wieder an seine Stelle gesezt, aber die frühere Verweisung doch belassen worden.