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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1876-01-01 · II. (1876) · page 75

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
II. (1876)
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 75)
Language
German
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IRI
…/2418846-2418849--0328-2419216
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69 babylonischen Talmud erhalten haben, sind viererlei Ursprungs und zwar wird ein Theil auf die Saboräer, ein zweiter auf Entlenungen aus den Vorträgen und Schriften des R. Jehudai Gaon, ein dritter auf die Schüler, welche nach einer Halle (tarbiza) des Lehrhauses, in welchem sie ihre Versammlungen hatten, Tarbiza! genannt wurden, und einvierter auf Einschiebungen von unbekannter Hand zurückgeführt. Den Saboräern gehören ausser den bereits erwähnten Partieen noch die Bemerkungen an, welche die Aufstellung einer Frage, deren Beantwortung eine selbstverständliche ist, durch den Hinweis auf ihre tiefere Beziehung rechtfertigen.111) Von manchen Stellen, deren Autorschaft ihnen zugeschrieben wird, weil sie nicht recht zum Contexte zu gehören scheinen, ist dies eben so wenig ausgemacht,112) wie von den 111J Diese Stücke, die sich durch die Frageformel דקארי לה מאי קארי לה kennzeichnen, gehören nach einer Tradition bei Josua Benveniste (הליבות עולם 9 a vgl. Frankel Mtschr. 1861 S. 267) den Saboräern an. Eine Prüfung der Stellen (Joma 30 b, Jebamot 11a, 14 a, 72 a, Ketub. 16a, 36 a, Bab. bat. 2 b, 147 a, Nid. 64 a) führt zu derselben Einsicht. In Joma und Ket. 36 a, wo die Frage mit משום דקא בעי למירמא אחריתי עליה schliesst, wurde ein zweites זרמינהו, welches den weiteren Einwand der Amoräer einleitete, durch die saboräische Bemerkung überflüssig gemacht. In Jebam. 72 a wird nachgewiesen, dass der Fragesteller durch eine am Schlüsse der Boraita angeführte Belegstelle irre geleitet wurde. Aus dem Charakter und der Ausdrucksweise dieser Bernerkung (הוא סבר מדקא נ סיב לה חש״ ס קרא דאיריתא היא ולא היא מדרבנן וקרא אסמכתא בעלמא) geht ihr jüngerer Ursprung klar hervor. In Ketub. 16 a ist die ganze Partie bis הרי שור שחוט לפניך incl. saboräisch (darin אהאי פירקין... אפירקא קמא). In Bab. bat. feite das mit ודקארי לה beginnende Discussionselement in manchen Hand- Schriften (Nachm, zu Bab. bat. 18b.) 112) Von der Stelle Pesach. 102 a תניא בוותיה דר׳ יוחנן חברים שהיו מסובים לשתות יין ועקרו רגליהם וחזרו אין צריך לברך vermutet Serachja ha-Lewi (zu Alf. Pes. c. X), dass die Saboräer sie hinzugefügt haben ברוב הספרים גרסיגן בהא תניא בוותיה דרי יוחנן יש שגורסין תניא בוותיה דרי חסדא משום דקשיא להו אם אית דתגיא כמחיה דר׳ יוחנן היבא אסיקנא בתיובתא מהאי דתגיא שינוי המקום צריך לברך חוה לן לשנויי ולמימר: אמר לך ר׳ יוחנן אנא דאמרי בי האי ד תג יא, ואגן לגו ביוצא בזה בכל התלמוד תיובתא דפלוני ותניא בוותיה ובעל, הסברא זו אומרים שאין טעון ברכה לאחריו במקומו ויש שמוחקין בריתא זו מן הספר לגמרי מפגי שקשים עליהם דברים הללו.... ואגן בוותיה דך* יוחנן גרסי' בהא בריתא בתריתא דבמסקנא בודאי שאין לנו כיוצא בזד בכל התלמוד תיובתא דפלוגי ותני כוותיה אלא יש לומר שמא חיצונה היתד. שהגיע׳ ליד רבנן סבוראי מאחרי סתימה התלמוד וקבעוה בגמרא. Unsere Ausgaben haben zwar hier den Namen ר׳ חסדא für ר׳ יוחנן; dieser ist aber nach einer Correctur der französischen Commentatoren Raschi und

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