Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- II. (1876)
- Date
- 1876-01-01
- Page
- – (sequence 72)
- Language
- German
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dem lttur lsak b. Abba-Mare’s, 100) den Tosafot R. Jesaia de Trani’s 101) und jüngeren Werken,102) in welchen talmudische Mnemonica angeführt oder erklärt werden, die wir in dem Texte der Editionen vermissen oder als solche nicht erkennen. Ja selbst in diesem sind noch stellenweise Spuren von ausgeschiedenen Memorialsäzen zurückgeblieben 103) oder Wörter, die, nur zu mnemotechnischen Zwecken in den Text eingetragen, nachher als Theile des Ausspruchs, neben welchem sie angebracht waren, betrachtet wurden104). Mittelst der mnemotechnischen Methode, die auch die Gaonen und die Gesezeslehrer des Mittelalters für die Formulirung ihrer Entscheidungen anwenden,105) haben die Saboräer das ganze amoräische Lehr- 100) lttur ed. Lemberg II, 15 a col. b, vgl. meine Notiz in 1869 הלבנון S. 19 und 134 ,4 הגשר. Jom-Tob Isckbili bat danach zu Erubin 94 a. והאי מלחש״ך (1. סימן הלבנה (הלכה• Ib. 46a נשים שואלות ושונות (L סימן כרכא דאקפי עשרה חרוב לי״ד (לוד bezeichnet die acht Aussprüche Josua b. Levi’s (Meg. 3 b, 4 a). 101) Tosafot ed. Lemberg I 21b, wonach im Pesachim 100a מחב״ם סימן gestanden hatte, wahrscheinlich um ר׳ »בהו ר׳ ילרןי ב״ח pH!' ר׳ 'ימיה א״ר zu bezeichnen (vgl. Tosaf. sv. ה״ג); ib. II, la, wonach in Baba kama 6 a nach הצד השוה שבהן noch כח מעשיו רשות מצוי סימן angemerkt gewesen wäre, sicherlich um die unterschiedenen Eigenschaften von בור zusammen zu fassen. 102) Jehuda da Modena führt in seiner לב האריה betitelten Mnemonik (II, 2) zwei talmudische Mnemonica an, die in den Ausgaben feien: ובגמרא ג״נ סימנין להלכות כמו במציעה פ״ק סימן רמי ברחמא שליחא דמתיבתא דכוליה מסכתא ועוד שם סימן גיח״ף בי״ד ובמקומות רבים. Der Sinn dieser Mnemonica ist nicht zu enträtseln, da ihr Ort nicht näher angegeben ist. Ob das Mnemonion מ״מ שו״א über die Pentateuchstellen von zweifelhafter Interpunction (Joma 52 a), das die Tosafot (Ab. sar. 20a sv. אחד) anführen, talmudisch ist, ist zweifelhaft. 103) In Bab. bat 113 a ist das Wort סימן stehen geblieben und das Mnemonicon ausgefallen (Mnemotechnik S. 18.) 104) Siehe Anhang VII. 105) Die Weisen von Lucena beriefen sich vor dem Gaon Sar-Schalom (869—879) auf ein Mnemonicon, nach welchem zu dem Rituale für den Pe* sachabend drei Segenssprüche über das Händewaschen gehören, und er erklärte dies für eine irrige Usanz (Sidd. Amram 40 a שמא עדיין יש בידכם אותו טעות שפירשו רבנן ש במק ומכם לפני מר ר׳ שר שלום גאון ז״ל שאנו מבדבין בפסח ענט״י ועל רחיצת ידים ועל שטיפת ידים וסימן נרי׳ש וצוה וכתבו לכם שטעות גדולה היא זו חכמים ובעלי תורה עשו כטעות זה, vgl. Isak Giat הלכות H. p. 101 Temim Deim No. 66. Nach Ascheri (Berach. 8 Ende) wurde hier (vgl. Jes. Berlins Glosse das.) ein Passus aus Chul. 127 a als Mnemonicon verwendet. Aus älterer Zeit werden Mnemonica von Saadia (וסי, הסכת in 8 חדושי הרשב״ץ a Asulai Birke Josef II, 598) von Hai und Scherira (Ascheri H.tefillin No. 5 Or Sarua I, 558, Maimoniot Tef. III, 5, Tos. Menach.