Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- II. (1876)
- Date
- 1876-01-01
- Page
- – (sequence 50)
- Language
- German
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lautes in der ersten Mischna oder über den Platz, den ein Tractat in der Reihe der anderen einnimmt, bemerkbar.62) Wahrscheinlich Responsum (Chemda genusa No. 132) gegeben und ist fast wörtlich in den grossen Halachot (ed. Yen. 96 ab) zu lesen, vgl. auch Aruch sv. 3 עסק Isak Barzeloni Schaare Schebuot VIII, Ittur I, 47 a und Nimuke zu Alfasi Baba mez. No. 548, wo das Scherira’sche Responsum Hai zugetheilt ist. 62) Als solche sind zu bezeichnen: 1. Erub. 2a. Von תנן התש bis תני חקנתא. 2. Jebamot 2b, 3 ab von מכדי כולהו מאחות אשת ילפינן bis ולר׳ אסי ליתניגהו לפי שאינם בצרת צרה. 3. Kiduschin 2a bis 3b von האשת נקנית bis דבר אחר כורתה. 4. Nedarim 2 b 3 a von בל כינויי נדרים כנדרים מאי שנא bis לנדור נדר נזיר להזיד לה . Die Gemara begann ursprünglich mit der Anführung der auf die lezten Worte folgenden Boraita תניא נזיד להזיר לעשות . Die saboräische Erörterung gelangte in ihrem Verlauf dahin, dass diese als Argument sich derselben einfügte und fand so einen ungezwungenen Uebergang zu der älteren amoräischenPartie. 5. Nasir 2 a, b. von מכדי תנא בסדר נשים קאי bis ולענין פירושי מפרש ידות ברישא . (Dass diese Stelle Scherira vor sich hatte, ist nicht gewiss; die Bezugnahme darauf hat nur der Schullam’sche Text, Scher. Ep. Ed. Goldb. 2 S. 14) Amoräisch ist in diesem Absaze das ursprünglich für sich gestandene Stück 2a פתח בכנויין ומפרש ידות bis האומר ר.רי זה נזיר. Der darin genannte Amora (רבא ואמרו לה כדי) berichtigt auch sonst den Mischnatext unter der Form חסורי מחפרא והבי קתני (vgl. Chul. 73 a, 81a, 118 a). 6. Sota 2 a. מכדי תנא bis קתני סוטה בדרבי (auch Scherira bekannt). 7. Schebuot 2b, 3a מכדי תנא ממכות סליק bis שהן ארבע קדש ומקדש. Die saboräischen Zuthaten zum Talmud mit deren Nachweise Chajes (Igger. Bikkor., ed. Pressburg 35 b) und Rappaport (Ker. chemed 6 250—253) sich beschäftigt haben, hat Frankel (Monatsschrift 1861, S. 261—272) zum Gegenstände einer eingehenden Untersuchung gemacht. An manchen Stellen hat er durch innere Kriterien, als Eigentümlichkeit des Inhalts, des Ausdrucks, der Beziehung zu den Partien, denen sie eingefügt sind, den nachamoräischen Ursprung erkannt, doch ist er in seinen Folgerungen oft zu weit gegangen. So wird er (und Rappaport) von einer gewissen apolegetischen Tendenz geleitet, wenn er die Partieen, die Traumdeutung, Krankheitscuren, Astrologie und fremdartige Sagenstoffe zum Inhalte haben, einer späteren Zeit zuweist. Auch ist es von den mit והשתא דתקון רבנן! כדבעינן למי&ר לקמן und והאידנא beginnenden Stellen noch sehr fraglich, ob alle jüngeren Ursprungs sind. Dass der Schluss ותו לא מידי kein saboräisches Charakteristiken ist, beweisen Stellen wie Synh. 66 a, 109 a, Hör. 2 a. (Jes. Berlin zu Succa 36b hat das ganze Material verzeichnet.) Auch ist, wo neben einer Discussionspartie noch eine zweite Recension (לישנא אחרינא) vorgetragen wird, noch nicht darauf zu