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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1876-01-01 · II. (1876) · page 42

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
II. (1876)
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 42)
Language
German
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36 zwei Jahre vor Aehai b. Huna sein Dasein beendet (Siwan 503), 43) sollen einzelne Aussprüche sich im Talmud befunden haben, deren Spur jedoch völlig verloren ist. 44) Eben so wenig sind die von Rechumai oder Nichume (st. 50 5) 45) herrührenden Partieen noch irgendwie dort bezeichnet. 46) Von Rabina aus Umza (Humass?), der ebenfalls unter den Männern des ersten Saboräerkreises genannt wird und einige Monate nach Sama b. Jehuda starb (505), wird überhaupt nichts mehr berichtet. Noch war kein Jahrzehnt dahingegangen, seitdem über dem lezten Amora sich das Grab geschlossen hatte, und schon waren von den doch von Persönlichkeiten, welche den Titel דייגא דבבא fuhren, ausser der bereits aus Scherira angeführten nur noch bekannt: Chaninai (Resp. Schaare Zedek 3a) und Zemach b. Salomo (Luzzatto Bibliotheca 48a, Resp. Gaouim Ed. Lyck Nr. 56, Dukes in B. Ch. 4 S. 142, Ittur I, 45 b, Or Sarua 1, 646.) 43) Memorab. 1. c. Saadja b. Danan (1. c.) hat R. Sama mit dem später lebenden R. Simuna verwechselt. Walierstein (Scher. Ep. lat. Th. S. 47) hält den in kl. Chronikon als gelehrten Zeitgenossen des Exilsfürsten Mar Sutra erwähnten Sama mit S. b. Jehuda für identisch. Dagegen ist zu bemerken, dass dieser zu der Zeit, als Mar Sutra Exilarch wurde, nicht mehr am Leben war, und auch der Name im Chronikon zweifelhaft ist (Juch. ed. London S. 93 hat ר׳ חמא). 44) Zacuto (Juch. Ed. London S. 173) verzeichnet ר׳ סמא בדיה דר׳ יהודה unter den im Talmud genannten Gesezeslehrern, doch weiss Jechiel Heilprun, der Zacuto’s Register nach allen Richtungen hin mit erschöpfender Sachkenntniss ergänzt hat, dafür keine einzige Belegstelle anzuführen. 45) In Mem. No. 3 wird eine zweifache Form dieses Namens überliefert wie im Scherirabriefe p. 18 bei einem älteren pumbaditanischen Schul־ haupte dieses Namens. In einem früheren Berichte über die Thätigkeit der Saboräer, wo Scher. Rechumai als Autor von Zusäzen zum Talmud namentlich erwähnt, nennt er ihn ר׳ ניחומי. Andere Quellen nennen diesen Namen überliaupt nicht. 46) Von einem einzigen Ausspruche lässt es sich einigermassen vermuten, dass er dem Saboräer Rechumai angehört. In Chul. 55 b wird berichtet, dass ein R. Nechunja oder Nichume, wie in Hai. gedol. 133 a und in Or Sar. 1,422 dieser Name geschrieben wird, eine Sazung festzustellen suchte und zu diesem Zwecke palästinische Gesezeskenner darüber befragte: (al. א״ר נחוגיא (נחומי שאילתינהו לכולהו טרו פא י דמערבא ואמרו לי הילכתה ברכש בר פפא ולית הלכתא כרב עוירא... Der Erubin 71 b. genannte Nichume ist in keinem Falle mit dem hier erwänten identisch, da er mit Rabbah b. Nachmani (st. 333) controversirt.

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