Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- I. (1874)
- Date
- 1874-01-01
- Page
- Seite 237 (sequence 243)
- Language
- German
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237 ratur. Er liess 1553 das ס' הקנה für sich copiren (vgl. das Epigraph bei Biscioni cat. bibl. flor, p. 422). Mit Emanuel von Benevent, dem Herausgeber und Corector der Tikhune Sohar war er befreundet und gab ihm eine Handschrift derselben zur Vergleichung (Nachschrift zu Tik. ed. Mantua עשר העתקות . . . היו לפניו אשר שמו בידו אנשי שם ... ובתוכם החכם הרופא . . . כמ״ר יהודה מבלניש יצ״ו). Ob er mit Juda b. Salomo Blanes identisch ist, der a 1523 einige Briefe aus Jerusalem copirt hat (Bise. p. 277) ist fraglich. Carmoly (revue orientale II p. 102) nennt einen Arzt Juda b. Salomo, der aber ein Provencale und Zeitgenosse Josef Kolon's gewesen sein soll.19) In פחד יצחק sv* חליצה (in fol. 26a) ist ein Zeugniss von Juda b. Salomo de Blanis aus Pesarp gefertigt, das dem J. 1573 angehört. Die Unterschrift lautet: נאם ר.צ' באלפי יודא בן לא״א שלמה דבלאניש יצ״ו גר בפיסארו. 17) (Schlom oder Salomo), der Münzmeister das Herzogs Leopold VI. von Oestreich, wird in zwei Urkunden erwähnt, deren eine von 1194 (Breslau in Steinschneiders hebr. Bibliogr. 1870 S. 44) und die andere von 1196 (Stobbe die Juden in Deutschland S. 180 Anm. 6) datirt. Es ist aber über dessen Leben und besonderes über seinen Tod noch Näheres aus dem Berichte Ephraim b. Jakob’s über die Verfolgungen znr Zeit des zweiten Kreuzzugs bekannt. Die auf Salomo bezügliche Stelle (S. 12) hat Josef Kohen in der Chronik (ed. Venedig 33a) und in Emek habacha (ed. Letteris S. 46) mitgetheilt, woher sie Wiener (Emek ha-bacha S. 57) übersezt hat. Nach demselben war er ein sehr reicher und wolthätiger Mann, den der Herzog zu seinem Güterverwalter eingesezt hatte. Er wurde, weil er einen Knecht, der ihn bestolen hatte, in Haft bringen liess, von dem ergrimmten Pöbel erschlagen. 18) (Levi b. Gerson) als Philosoph und Exeget durch viele Schriften bekannt, hat von seiner Thätigkeit auf dem Gebiete der Talmudforschung nur wenige Spuren zurückgelassen. Von seiner Methodologie der Mischna ist nichts als der Name übrig. Er hat sich aber mit der talmudischen Hagada eingehend beschäftigt und eine besondere Schrift über die*Erzälungen Babbah b. Bar-chana’s in bab. bat. c. V verfasst, welche sein Urenkel Salomo b. Simon Duran noch besass. Er berichtet darüber (מלחמת מציה öd. Leipzig 1855 p. 23) ומה שנז' בבבא בחרא בפ, הספינה אוי לי שנשבעתי ועכשיו שנשבעתי מי סיפר הנה החכם הכולל הפילוסוף האלרי לוי ן, גרשום קרובנו ז״ל חבר אגרת לבאר כל אותן אגדות שכפ, ההוא בלשי.[ ארוכה וקראה מחוקק ס פין הרוצה לעמוד על עקרן של דברים יעיץ שם ולא ראיתי להעתיק .הפירוש ההוא כי הוא נקשר עם אגדות ומאמרים אחיים שקרמוהו Der Name dieser Abhandlung entspricht dem des 5. Abschnittes von bab. bat. und ist mit passender Umlautung aus Deut. 13, 4 gewählt. Die angeführte Stelle ist b. b. 74a. 19) Dass die Familie de Blanis schon im 13. Jahrhundert in der Provence ansässig war, geht aus Resp. R. Nissim No. 15 hervor.