Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- I. (1874)
- Date
- 1874-01-01
- Page
- Seite 236 (sequence 242)
- Language
- German
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236 andergesezt, diese Kleider hätten laternenähnlicli ausgesehen (רומי[ לפעם), und zwar unten breit und oben schmäler. Hier dürfte der Gedanke, dass die Bereitung von Ledergewändern nicht hätte durch Gott geschehen müssen, eine solche Aenderung empfolen haben.17) 3) ib. 46, 23 wo er ובן für ובני sezte, Ber. rab. c. 94 כתורתו של ר' מאץ־ מצאו כתוב וכן דן חשים, in Midr. Sam. c. 23 כתורתו של ר״ם טיב ובן דן חושים ובני רן חשים. Da die LA.ובגי die ursprüngliche ist, so ist von ihm nur ובן deshalb vorgeschlagen worden, damit man nicht, auch durch die Pluralform des Namens חשים gestüzt, hier, wo die Zählung ungenau ist, mehrere Söhne Dan’s annehme. 4) Jes. 21, 11, wo er דומה רומה las j• Taan* 1בספרו של ר, מאיר מצאו כחוב משא 1 ל דומי משא רומי. Liese LA. bespricht auch Hieron. z. St. mit den Worten: Quidam Hebraeorum pro Duma Dom am legunt, volentes prophetiam coutra regnum Eomanum dirigi frivola persuasione, qua semper in Idumaea Romanos existimant demonstrari 18). Die Beziehung jesaiani- SGher Weissagungen auf Korn schien dadurch, dass hier auch אדום דומה gesezt wurde, noch mehr bestätigt. E. M. nahm auch in Jes. 34, 7 eine solche Aenderung vor, indem er 1 ראמיםn □רומי verwandelte Wahrscheinlich war diese Variante auch in seinem Bibelcodex angemerkt, nur wird das nicht ausdrücklich bezeugt. וירדו ראמים עמם וא״ר מאיר וירדו רומים עמם (Pesikta ed. Buber 68a). Einen Psalmencodex E. Meir’s (0' חלים של ך״ם) erwähnt Kab (j. Meg. 1, 9 Succa 3, 6). Welche Bewandtniss es mit dem אנכי של ר״מ (®erra^j c*!■) habe? ist noch zu untersuchen. 15) (Ibn Jachja) erzählt (Schalsch. ed. Zolkiew 79a), dass zu Josua’s Zeit die Fabeldichtung begonnen habe בימיו נמצאו אמירת חירות ומשלים ו פ א י ו ל י. Aus welcher Quelle diese Angabe stammt, ist wol nicht mehr zu ermitteln; das Wort פאיולי ist entweder fabula oder syr. פלאתא, Parabei, Allegorie. Eine ähnliche Angabe findet man bei Honorius Augustodunensis (de imag. mundi 1. III in max. bibl. patr. 20 p. 989D) Caleb succssit Josue, qui in morte Josue erat centum annorum. Huiustemporefictae sunt fabulae. 16) (Jehuda de B1 anis) auch Laudadeus Blanis genannt (vgl. Grätz Gesch. 9 S. 50), hatte ein besonderes Interesse für die kabalistische Lite- 17) Dieselbe Methode wendet er an, wenn er in Ber. rab. c. 54 (Midr. Sam. c. 12) aus גאה (Exod. 15, 2) auf 1) געו. Sam. 6, 12) schliesst. 18) Wie häufig Hieronymus Traditionen jüd. Lehrer anführt, ist bekannt, ebenso, dass sie oft in dem rabbinischen Schriftthume in ähnlicher Weise vorgetragen werden. Auf eine solche schlagende Parallele ,möge hier gelegentlich hingewiesen werden. Zu Kohel 11, 2 (חן חלק לשבעה וגם לשמנה) bemerkt er in den Quaest. z. St. Hebraei ita hunc locum intelligunt. Et sabbatum et circumcisionem serva, ne, si hoc forte non f ceris, inopinatum tibi superveniat malum Das ist nun die Ansicht E. Eliesers (Pefcikta ed. Buber 192a und Parallelstellen: ר, אליעזר אומר חן חלק לשבעה זו שבח . . . וגם לשמונה ... זו מילה), in b. Erub 40b, welche Parallelst Buber entgangen ist, wird dasselbe in anderer Form mitgetheilt.