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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1874-01-01 · I. (1874) · p. Seite 234

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
I. (1874)
Date
1874-01-01
Page
Seite 234 (sequence 240)
Language
German
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234 erklärt Hieronymus in dessen Namen und begründet dieses, indem er sagt: Potest quippe Issa secundum varietatem accentuum et assnmtio intelligi. Mit accentus bezeichnet er hier offenbar die diakritischen Puncte, wie er zu Arnos 6, 8 bemerkt Bessabee autem pro varietate accentuum vertitur in linguam nostram puteus iuramenti aut puteus satietatis. Symma־ chus übersezt die angeführte Stelle: aihtj xXr^^otTru uvÖQiq, un d7ro ävÖQog *llfo&ij. Da dieser aber gewöhnlich dem Sinne, nicht dem Wortlaute nach übersezt, wie Hieronymus zu Arnos 3, 11 über ihn urteilt: Symmachus non solet verborum xaxotytiav, sed intelligentiae ordinem sequi, so scheint diese Version vielmehr Akylas anzugehören. Die Babbinen legten darauf, dass in keiner Sprache als in der hebräischen die Bezeichnung für Weib durch eine Feniminalbildung des für Mann gebräuchlichen Wortes gebildet ist, einen besonderen Wert, vgl. Ber. rab. c. 18 u. 39 לזאת יקרא אש,- . . . י מכאן שנתנה תורה בלשון הקרש ר' פנחס ור' חלקיה בשם ר׳ סימון כשם שנתנה תורה בלה״ק כך נברא העולם בלשה״ק, שמעת כדמיך אומר ניני גיניא אנתרופי א נתר ופי ת גברא נכרתא אלא איש ואשה למה שהלשון הזה נופל בלשון הזה ״darum soll sie Männin heissen": . . . Aus dieser Stelle folgt, dass die Tora in der hebräischen Sprache gegeben wurde (nicht aus einer anderen Sprache übertragen wurde, weil in einer solchen eine solche etymologische Bemerkung nicht möglich ist). B. Pinchas und B. Chelkia im Namen B. Simon’s lehrt: Wie die Tora in hebr. Sprache gegeben wurde, so war dieselbe schon bei der Weltschöpfung im Gebrauche. Hast du je sprechen hören ywoq, yuvt], dv&Q0M0q, d&()0)7r7], gabra, gabrata? nur isch und ischa, warum? weil dieser Ausdruck mit jenem identisch ist“ u. s. w. Akylas konnte also hier, wenn er treu übersezen wollte, für ,אשך nur dvö^lg sich bilden. Dass nun Theodotion אשה durch ״Annahme“ ״die Angenommene“ übersezte, rührt daher, dass er einen transscribirten hebr. Text vor sich hatte und Issa von נשא ableitete; nach ihm lag die Pointe des begründen־ den Sazes nicht in מאיש sondern in לקחה. ähnlichem Sinne wurde die Stelle sogar von Origenes aufgefasst. Er spricht sich (Ad Gregor, p. 26) folgendermassen darüber aus: ytjotv 6 Adu^ £711 r7j yxmuxl oUodofxriQ'tiori v7to rov &tov tx i-tjq nXtv^aq rov dvÖobq xaX7jO-/j0tTao yvvij, on £xtov avöyoq uxWrq *Xrjqt&i]. yäot dt 01 Eßqaloi taad fitv xaXtla Orn rrtv yvvaT^xa, <$7ן- Xovo&ut dt u7to t7jq )J^toq, TodXaßov, 0jq d?jXov tx rov yo'jq ItOovoyQ׳ toau (כוס ישיעות אשא Ps. 116, 13). Man erkennt eine solche Auffassung ahnlicher Wörter auch bei späteren Schrifterklärern der Kirche, wie z. B. Eucherius (hebr. nom. interpretatio max. bibl. patr. tom 7 p. 853) den Namen Moyses erklärt: Moyses assumtio (also von נשא) yel liniens (viel, von 1(טשח*)• Auch der Amora B. Chija hat, vielleicht durch die Kunde einer 12) Die Namenserklärungen des Eucherius sind bei dieser Methode natürlich oft so weit hergeholt, dass man Mühe hat, ihren Ursprung zu erkennen. Der Name ישי (Jassai) bedeutet z. B. bei ihm insulae holocaustum

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