Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- I. (1874)
- Date
- 1874-01-01
- Page
- Seite 232 (sequence 238)
- Language
- German
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232 desselben sich nicht mehr findet.13) In b. Sota 1. c. führt er als Beleg für die Biehtigkeit dieser Erklärung שמשוחיך (Jes. 54, 12) an, wie er im Commentare zu dieser Stelle sich wiederum auf den obengenannten Midrasch beruft. Die Bedeutung ״Sonne“, die man hier für שמש nicht wollte gelten lassen, ist aber gleichwol hier festzuhalten. Die Verbindung von Sonne und Schild, die auch Hitzig (Psalmen II, S. 404) zu begründen versuchte, ist in der alten Vorstellung, dass die Sonne schildähnlich aussehe, begründet Nach Agatharchides (eä. Müller in geogr. gr. minores II, p. 192) erblickten die Araber in der in ihrem vollen Glanze strahlenden Sonne die Gestalt eines Schildes t6 olov aorgov uvaßiuvov uoTtidotidiq xuthaTa/jihoY. 10) (Sprüche 25, 20) scheint in etwas lückenhaftem oder schwerfälligem Tone gehalten zu sein. Die 70 bieten dafür zwei Uebersezungen: 1. wgjttg 0£0? t'kxu dov!uq)0gov, 0vr0)q 7tgoqit:■ 06v7la&oq tv aoifjuiri xagdtuv ).VTtet. 2. 0jg7tf(j 07jq iv Ijtmrlo) xat, 0x0)£1׳/w ר ovTojq ).1)717] dvögbq ßXuTtru xagölav. Die Vulg. hat eine erste Uebersezung, die dem hebr. Texte genau entspricht und eine zweite, die mit 70, 2 übereinstimmt und ist also ihrer Abhängigkeit halber für die Kritik des Textes hier wertlos. Mehr Aufschluss ist von der Doppelübersezung der Peschittho (transscribirt im Targum) zu erwarten, die, obwol den 70 folgend, doch manches Selbstständige hat. Peschittho 1 scheint מרעהו=מעדה gelesen und das Fehlende durch לשקל ergänzt zu haben; welches hebr. Wort dem aram. מצרף hier entsprochen hat, ist noch ungewiss. In 70, 1 fehlt der erste Verstheil, der Rest lautet nach ihrem hebr. Texte: yy כחמץ על נתק עצ־2 כ?יים על לב (auch לשריך Spr. 3, 8 übersezen sie rw und scheinen also hier in בשרים dasselbe Wort erblickt zu haben). Bei der zweiten Paraphrase scheinen sie die Worte בשרים על לב רע als eine ähnliche Ausdrucksweise wie חיי בשריס לב מרפא Spr. 14, 80 betrachtet zu haben und sicherlich בשרים und ירע gelesen zu haben, wobei das Textwort für ושך allerdings zweifelhaft (?שד עצב צער) bleibt. Der Ausdruck ,מלסיתא בקיסר (der Wurm im Holze) den das Targum auch dort (im Pesch. ססא לגרמי nach LXX 07}? dt oormv) hat, ist ein Beweis dafür, dass der Paraphrast die beiden Stellen als Parallelen betrachtete. Der Vordersaz des Verses muss nach dieser Uebersezung etwa gelautet haben: עש?בגך ו;כרמה כ^עצם:^ für den Nachsaz geben die Uebersezungen keine genügende Basis der Vermutung. Die Erklärungen des Midrasch (Echa rab. Pet. No. 13 u. 14) Mose Ibn-Esra’s (Poetik bei Gawison Omer ha-Schikcha 91b) u. Anderer hellen das Dunkel nicht auf. Die Auffassung, der gemäss dieser ganze Vers mit dem vorigen zusammenhängt und מעלה בגל ביום קרת dem Nachsaze desselben anzufügen ist, wird auch von Isak Arama (יל אבשלום ed. Freimann S. 88) der formellen Seite nach getheilt, wenn auch seine Erklärung eine andere ist. Derselbe macht aber daselbst auch 13) Sie befand sich vermutlich das. c. 87, vgl. Pes. rab. c. 32, P. d. R. Kah, ed. Buber 136, b.