Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- I. (1874)
- Date
- 1874-01-01
- Page
- Seite 227 (sequence 233)
- Language
- German
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227 4) (Die palästinische Gemara), zuerst namentlich von dem Gaon R. Nachschon (881—889) angeführt (vgl. zu dessen Resp. in Eschkol II, p. 166, j. M. kat. III, 7), hat, obwol nach dem Zeugnisse Salomo b. Ad’s (zu Ketub 68a) die Feder der Correctoren ihn unversehrt gelassen hat (וירושלמי לא עבר שליו קולמס של מגיהי ספרים) doch viel durch die Leichtfertigkeit der Abschreiber erlitten. In j. R. h. 3, 6 sind z. B. zwei Säze durch ihre Gleichartigkeit in einen zusammengeflossen, wobei ein Ortsname ausfiel. Die Stelle ר' יעקב בר אחא אמר אבא בר בא שאל לר' שופר קרוח מהו א״ל מה חוקעין lautet im Maor. c. II (vgl. Bet Josef 586) שופר קרוח בעייני טב מהו א״ל בזה תוקעין ביבנה ר׳ בא בעי קומי רב שופר קרוח מהו א״ל כזה תוקעי; בעייני בול. — Be» dem Absaze ... אח אשר תאפו אפו ר' אליעזר אומר אופי) . . ר' יהושע אומר (Beza II) findet sich nur eine nachträgliche Begründung für die Ansicht R. Elieser’s, die für R. Josua ist ausgefallen und hat sich in Ha-machria No. 2 erhalten $/ומאי טעמא דר, יד.וש אח אשר תאפו אפו את אשר תבשלו. — Als eine Stelle von einigem Belange, die Berachot 8b ihren Platz hatte, aber nur bei Ritualisten sich findet, möge hier aus Rokeach No. 356 noch angeführt sein. '0ירושלמי ב דברים ר' אבהו בשם ר׳ יוחג; ר' יוסי בר׳ הנינא אין מברכים על הנר ועל הבשמים של מצוה מאי מצור. אמר רבה בר שמואל נר של חנוכה. Die Anführung dorther haben auch Piske Rekanate No. 136 (mit der Variante ר, יהודה für רבה בר׳ שמואל und dem dazugehörigen ואין מברכין על הבשמים כגון אסא רהושענא בסיכות במ״ש) u״d Or sarna II, 328 (vgl. auch Tur 0. Ch. No. 681). Diese Stelle gewinnt dadurch an Bedeutung, dass sie auf b. R. hasch. 18b, wo R. Josef von der Chanukafeier sagt, das3 sie mit den übrigen Gedenktagen der Fastenrolle nicht in eine Linie zu stellen sei, weil damit ein Pflichtwerk, nämlich das Anzünden der Weiüelichter verbunden ist (שאגי חנוכה ראיכא מצוה) ein Licht wirft. Chanuka wird bekanntlich auch sonst als מצות זקגים bezeichnet (vgl. Pesikta rab. c. 5, b. Suc. 46a, Tanch. Naso No. 29). Andrerseits haben oft jüngere Zusäze in dem Texte Aufnahme gefunden, so Terumot 10, 6 שוך! /[י:ך ולא ע^יל (vgl. zu Frankel Einleitung in den j. T. 38a Hateruma No. 30 מיהו ישאח״ב בירושלמי שוךן עבר ולא יגעיל . . . שמא שום אדם כתבי בירושלמי ע״פ תשובות הגאונים), in Or Sarua I, No. 199 wird eine Stelle, die sich in den Ausgaben in der That nicht mehr findet, als Einschub bezeichnet: וההיא רפ' אלו קשרים בירוש׳ דתני אסור לאדם לתבוע צרכיו בשבת משום הכי מצלינין שבע ולא שמונה עשרה דהוא ,,משום הכי" לא נרסינן לה ותלמיד טועה כתבו על הגליון והכתיבו על הספר בפגים. Ueber j. Pesach. vi, 4 איר יוסד, הדא אמרה הרין ראכיל (i. e. ipig) חובק ובדעתיה למיכל קופר צריך מעבר פיסח wird in Or Sar. I, 460 bemerkt: וכן ראיתי בירושלמי זקן שהיה כולו מנוקד למעברא לפיסתא ול״ג לפיסתה אלא למעברה גרסינן שצריך להעכיר הכל מעל גבי השלחן, was wol nur besagen will, dass die Worte 'לם' פס durch darübergesezte Punkte als zweifelhaft bezeichnet waren, wie dies in den hebr. Handschriften oft geschieht. Die zahlreichen Fehler unseres Textes lassen sich nur durch eine sorgfältige Vergleichung mit den Anführungen bei mittelalterlichen Autoren verbessern. So hat 0. S. Zedaka No. 12 in j. Git. III, 7 אסא 15*