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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1874-01-01 · I. (1874) · p. Seite 225

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
I. (1874)
Date
1874-01-01
Page
Seite 225 (sequence 231)
Language
German
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225 raumen (ובגי׳ דוביאל והוא מלאך (!) אחד ששוכב על.טבטבא״ל קברו של יחזקאל הנביא בדמות דוב וב^ אהד שאינו הגון ההולך לשבש הדוב בורח משם)" Da Dubiel der Genius Persiens ist und das Grabmal Ezechiels, das ein grosser Wallfahrtsort gewesen, in der Nähe der Stadt Kufa lag, so konnte die Combination dieser Annahmen leicht ein solches Phantasiebild schaffen. In No. 50, wo Uzza als der Genius, der die Theilung des rothen Meeres bewirkt hat, erscheint (ש ןיךא"# YVl 'את״ה בגיס ישראל.את היד הגדולה כי הוא הממונה על קריעת הים) ist ™11. Midr. Wajoscha (s. oben S. 62) benuzt. Als Namen, die wol dem Griechischen entnommen sind, mögen hier noch genannt sein מגירכון (No. 12), מיטון (No. 22), ספקם (No. 38), אטרופטם ,(42) אבצנגוש ,(39) סקטב (No. 44), der Tactmeister der Engelchöre mit einem Feuerstabe in der Hand (לפי שתופם בידו שבט גדול מאש ויזהיר המלאכים לשורר בקול גדול ונעים זביטהו;(יחד (N0. 21), aus dessen Munde, wenn er spricht, Tausende von Feuerflammen hervorsprühen (כשהוא מדבר יוצא ממנו כסה אלפים להבי א^ן); derselbe, der Akiba das Buch der Herrlichkeit übergab (והוא מסר לר״ע את ספר הכבוד ויש בתוכה הרבה מכבוד הבורא ית׳) vielleicht 'שבתא (Saturnus) und konnte darum Jonathan Eibenschüz um so mehr in den von ihm ertl eilten Amuleten zur Bezeichnung des gleichnamigen Pseudomessias dienen. 2) (B injamin derArzt) auch Manjume genannt, ein Zeitgenosse Raba’s, bildete eine Schule, welche die Lehrweise der babyl. Amoräer missbilligte und in deren Richtung etwas Unerträgliches fand. ״Was nuzen uns die Rabbinen, sie können uns weder Raben erlauben, noch Tauben verbieteil44 (Synh. 99a) lautet einer ihrer Aussprüche. Yon demselben empfieng Raba medicinische Recepte (Ab. sar. 28b), welche er aber geheim halten sollte (Sab. 133b). In Pesach. 52a wird erzählt, dass ein Arzt בר נתן (die Ausgaben haben נתן בר» allein der Comm. ChananeFs z. St., Alfasi u. a. haben die LA.בר נתן) es den zweiten exilischen Festtagen nicht genau nahm und deshalb von R, Josef in den Bann gethan ward. Da über einen solchen niehts Näheres bekannt ist, so dürfte wol die Vermutung begründet sein, dass dieser Name ursprünglich בנימן אסיא gelautet hat. In diesem Kreise wurden vielleicht die Ansichten gepflegt, aus deren Keimen später der Karaismus, der anfänglich nur eine Opposition gegen den Talmudismus war, hervorging. 3) (Isak b. Kapron), der Verfasser mehrerer liturgischer Stücke, die sich in einem handschriftl. Machsor der wiener Hofbibliothek finden, stammt nach Mose Ibn-Esra (Poetik bei Wolf bibl. III p. 4) aus Cordova. Es ist höchst wahrscheinlich, dass er der Hauptschüler und Vertheidiger das Grammatikers Menachem b. Saruk gegen seinen Antagonisten Dunasch war. Dass die Vertheidigungsschrift der Menachemiten sein Werk war, geht aus der Rep- 15

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