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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1874-01-01 · I. (1874) · p. Seite 201

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
I. (1874)
Date
1874-01-01
Page
Seite 201 (sequence 207)
Language
German
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201 'טאינץ -1) ור' נחמיה אומר חיה טהורה וכו), in dem jungen Bara. rab. c. 6 ist R. Meir’s Ansicht in einer nach den ergänzenden Bemerkungen bearbeitenden Fassung wiedergegeben, Tanchuma (Teruma No. 6), kennt blos eine Meinungsverschieden־ heit zwischen R. Jehuda und R. Nehemia, die aber dort nur eine Dismembrirung des Meirichen Sazes ist. גלא קסינן (Ber. rab. c. 20) oder גלקטינן (in Kob. r. ib. auch גלבטינין geschrieben) bezeichnet das Wieselfell und zwar ist dieses Adj. aus ycdrj wn'g, felis mustelina, wie dieses Thier wol mit seinem gene, rellen und speciellen Namen hiess, gebildet worden; in טיינץ erkennt Sachs (Beitr. I, S. 131) (ävftwog, was durch die LA. אנטינץ אלטינון bestätigt wird. Nach Est. rab. zu Est. 1, 6 übersezte Akylas die Worte חור כרפס ותכלת durch איירינון קרפסיון טיינון, .... wie auch die Yulg. diese Worte durch tentoria aeri coloris et carbasini ac hyacintini wiedergiebt (vgl• auch Mussafia sv. טייגון). Da nun die bab. Recension die über תחש bestehende Meinungsverschiedenheit anders als die übri־* gen Quellen darstellt nnd aus R. Nehemia’s Satz das. מכסה אחד רדה ודומה כמין תלא אילי durchaus nicht erwiesen ist, dass er mit ת״א ein Thier bezeichnet hat, ja sogar es dem Sinne angemessener ist, in תלא אילן einen Ausdruck für Buntfarbigkeit zu erkennen, was auch nach der Gemara hier besonders zu betonen ist, so darf man wol die Annahme wagen, dass das vereinzelte ת לא אילן aus dem öfter vorkommenden ק ל א אילן, welches buntfarbig, schillernd, bedeutet, verschrieben ist. Unter קלא אילן ist, wenn man die bereits im Aruch s. v. citirten Stellen Menach. 41b bab. kam. 91b, bab. mez. 61b vergleicht, eine ins Blaue schillernde Farbe, die unverwischbar ist, zu verstehen. Woher Sachs (a. a. O.) und Lewysohn (Einiges über die Farbenlehre des Talmuds in Frankels Mtsschr. 7, S. 450) es wissen, dass קלא אילן die Indigopflanze bezeichnet, ist uns unbekannt. Es ist, wie Sachs (a. a. O., 122) mit Recht annimmt xaXatvog, hellblau, schillernd, purpurartig, welches selbst mit dem hebr. etymologisch verwandt scheint. Sollten die bab. Amoraim dieses Wort, vielleicht mit pers. kalahri oder galahri, Eichhörnchen (Vullers II, S. 875) verwechselt haben und dies in ihrem Munde קלאלן von תלאילן

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