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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1874-01-01 · I. (1874) · p. Seite 199

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
I. (1874)
Date
1874-01-01
Page
Seite 199 (sequence 205)
Language
German
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199 Du Cange gl. gr. 857). Das damit verwandte מלמלה, welches Git. 59a einen feinen Stoff bezeichnet, ist das pers. malmel, Musselin (Vullers II, S. 1211). — אבחין Matte, Pferdedecke, das Sachs (Beiträge II, S. 114, Anm. 109) ~ bursa sezt, ist wie Jechielides sv. bemerkt, persischen Ursprungs. Im Zendischen heisst die Matte barezis (Justi Lexikon S. 212), welches Wort im Sanskrit barhis, im Huzvaresch barashu, im Armenischen barths lautet (das.) Mit diesem und mit אדירטין הבאי! ממדינות הים (Tosefta Tumah we־Tahara c. 4) scheint aßsQza averta, equi ornamentum laterale, pectori substrictum (vgl. darüber Meursius gl. graecobarbarum p. 1) zusammenzuhängen. Eine besondere gründliche Untersuchung verdienen die in dem rabbinischen Schriftthume vorkommenden vielen Thier- und Pflanzennamen. Ueber die ersteren besizen wir in Lewysohn’s מZoologie des Talmuds“ eine sehr gründliche und umfassende Arbeit, über die lezteren sollte Duschak's ״Botanik des Talmuds“ Ausführliches geben, die aber zu viele Lücken hat, als dass sie ihrem Titel entsprechen könnte. In Hecha* luz 7, S. 3 vergleicht Schorr mit dem im Bundeheseh var* agh genannten Vogel den בר הדיא, der nach Sifra (wo בן ההדייה geschrieben wird) und den Parallelst, (bei Weiss, Sifre 50b) eine Art des biblischen T?. ist. Die LA. בר הירייא im b. Talm. (vgl. Muss, sv.) entstand aus dem neup. kor ״sehen“, weil man diesem Vogel eine besondere Fernsichtigkeit zuschrieb. (Waj. rab. c. 5 68.(בר הדיא הוא צופה מאכלו מי״ה מיל) Am meisten entspricht hier die Erklärung Mose Helens zu W. r. 1. c., nach welchem הדייה eine aramäische Form des hehr. דיה ist; selbst der Anklang am sgwdiog oder ardea, den man bei ברהדיא annehmen könnte, kann dieser richtigen Vermutung kein Gegen- לה ערקא), kömmt in der Mischna Ned. 7, 3, als המילה vor, ebenso im Talmud קטיפתא in der hebr. Form קטיפה (vgl. Ad. Brüll a. a. 0. S. 59). 68) בר הדייא war auch der Name eines Traumdeuters, ״ der zur Zeit Raba’s lebte (Berach. 59b) und eines Gesezeslehrers (vgl. Heilprin Sed. ha- Dorofc II S. 80).

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