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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1874-01-01 · I. (1874) · p. Seite 198

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
I. (1874)
Date
1874-01-01
Page
Seite 198 (sequence 204)
Language
German
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198 torleuchtens?) gewoben, dann ein anderes, dessen Name mlyaQtov (oder Istabrag) ist, das man dem Darius von der Meeresprovinz gebracht hat, ferner das y).av(d10v, das man ihm gebracht und endlich das, welches aivdoiv heisst, ein befranstes Seidenkleid, das mit Edelsteinen ausgelegt ist, den Gurt und die Krone des Königs u. s. w. — In der Mischna Kelim 29, 2 und in einer Baraita b. Sab. 120a (j. ib. 16, 5) wird ein Kleidungsstück, das aus zwei gleichen Theilen besteht und also ein Paar bildet, unter dem Namen שני סבריקץ erwähnt. Nach Jechielides (sv. ספרק vgl. auch סוורק), der es gewiss mit אברסקין braccae verwechselt, soll es Beinkleider bedeuten, nach Hai Gaon sollen es ״Aermel“ sein. Der Wortlaut lässt nur an <rvßQixiov, subricula, denken, das nach Du Cange gl. med. c. 1408 ein ״Kopftuch', das Frauen unter dem Schleier tragen“ bedeutet. Auch die der LA. ספרק entsprechende Form Govoqiy.iov ist nachweisbar. Da dieser Name in der Baraita neben מעפרח vorkömmt, so ist diese Bedeutung wol die dem Worte entsprechende. — פחגא eine Art Oberkleid, das man mit dem hebr. פחיגיל vergleicht, scheint mit patagium, goldenes Stück, Kragen am Kleide zusammenzuhängen. — דילמיא j. Kilajim 9, 4, das in Trachten der Juden S. 39 auch anderswoher nachgewiesen und durch das byzantinische dovla^id vestis interior belegt wird, dürfte mit dem persischen dulmajan, marsupium ex corio, medio corpori accinctum, zona (Vullers I, S. 936) identisch sein. — Zu סרבל, das an einer Stelle unzweifelhaft ״Schuh“ bedeutet und dafür das Arabische und Byzantinische ähnliche Formen zur Vergleichung darbieten (Brüll a, a. O. S. 88) ist noch das gr. aQßvh] zu vergleichen. — סילא, syr. מילתא soll nach Lewy (II. S. 32) auf firjXstog oder pihjöiog zurückzuführeu sein, es ist aber vielmehr das griech. pahrj, fidhov darin zu erkennen, das den Byzantinern geläufiger Ausdruck für Wolle ist67) (vgl. 67) In אמלין, Mantel (Lewy sv.) kann wol auch, wie Schönhak vermutet, fAaX7j9 fidXXog liegen, zumal dieses Wort nach den syr. Lexikographen (s. Payne Smithei, 230ff) einen zottigen Stoff bedeutet. Das von einigen dafür gesezte חמילתא, eine Decke, die mit Schnüren versehen ist אמלא דאית)

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