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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1874-01-01 · I. (1874) · p. Seite 185

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
I. (1874)
Date
1874-01-01
Page
Seite 185 (sequence 191)
Language
German
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185 Augenbraue, das eine etwas stark ״apokopirte“ Farm von ocpQvg bhrft“ sein soll, scheint mit dem pers. risch zend. raescha ״Bart“ zusammenzuhängen, das auch Wolle und Federn bezeichnet. ריסי עיניו bedeutet also Augenhaare, Augenbart56). Die Bezeichnung dot&poi für einzelne Truppenabtheilungen, die auch in das Syrische tibergegangen ist (s. Payne-Smithe sv. אריתמון,) scheint in Midr. Ps. c. III, Jalk. I, 151 als Ueberseznng zu 2) מהנימה. Sam. 17, 27) angenommen worden zu sein. Man kann wol in dem Falle, dass דטמש gelesen wird, darin den Namen der Festung Dathema (1. Mak. 5, 1, Jos. ant. 12, 8, 1) finden, da die Lage beider Orte nach den Nachrichten, die wir von ihnen haben, so ziemlich zusammenfällt, allein es bleibt nach dem Texte, der רטמש hat, noch immer fraglich, ob nicht מחנים apellativiseh aufgefasst und durch den damals geläufigen Ausdruck cwt&fioi übersezt wurde 57). — Für 56) In den gr. Hechalot c. 9 dürfte jedoch אפיריותיו von אפיריה öq>Qvg sich herleiten. Die etwas unklare Stelle scheint also lauten zu sollen: כי (ad. נימה .1) כל (על .1) עפעפי שריסי (וריסי .1) אפיריותי (בשעה a. מה (תנומה שטורד ויוצא מפיהם וכד. 57) Dass die Wortbedeutung der biblischen Städtenamen für die Identification jener Städte selbst mit anderen, welche später unter einem gleichbedeutenden griechischen Namen bekannt waren, massgebend, und somit auch die Methode, welche nach obiger Vermutung bei Machanajim in Anwendung kam, eine schon früher übliche war, ist leicht zu erweisen. Die Stadt יךןבךג davon **הביל (Gen 10, 8) abgeleitet ist, ist nach Josephus (ant. I, 6, 2) EnubavtUt und ebenso nach dem Midr. (ואת החמת, פיפני Ber. rab, c. 37) vgl. auch Wiener Reallex. I S. 458. Nach Josephus sollen die Macedonier sie nach einem ihrer Fürsten so benannt haben, wahrscheinlich ist es jedoch, dass חמת von ״ חמאsehen“ abgeleitet, griechisch ״die Sichtbare“ hiess. חמא ist etymologisch verwandt mit skr. kan ״glänzen“ ״sehen“ (Burnouf dictionnaire S. 138) und kopt. camc (Tattam lex. p. 444). Wieso von kan ״sehen“ das Adjectiv käna ״nicht sehend“ ״blind" sich herleitet, erklärt Gundert (Ztschr. d. DMG. Bd. 23 S. 521). Die Bedeutung ״lichtreich“ סגינהורא für ״blind“, darüber Ber. rab. c. 30 den Ausspruch hat ״) בשוק סמיא צווחין לעווירא סגי נהורIn der Strasse der Blinden nennt man die Schwachäugigen hellsehend“ vgl. noch j. Peah 5, 5, Midr. Sam c. 2), hängt vielleicht mit der Kunde davon, dass bei Indern und Parsen (s. oben S. 158) ein solcher Sprachgebrauch herrschte, zusammen.

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