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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1874-01-01 · I. (1874) · p. Seite 184

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
I. (1874)
Date
1874-01-01
Page
Seite 184 (sequence 190)
Language
German
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184 jerusalemisches Geld“ werden auch sonst zusammen genannt, indem das erstere als ״Revolutionsmünze“, das letztere als ״nicht gangbare Münze“ bezeichnet wird (vgl, die Stellen bei Levy a. a. O. S. 127 ff.). — In Echa rab. I, No. 19 (ed. Jafeh 22b) wird von R. Zadok erzählt, er habe für seine Labung als kleine Belohnung gegeben הריו חושבנא דאצבע וחרץ קרצטינא, für קיצטיונא hat Ar. sv. כרסט, die LA. כרסטייתא oder חושכגייא דמחקל. Hier wird offenbar in zwei Formen der kleinste Maassstab angegeben, der Finger (SaxTvlog)} als das kleinste Längenmaass 54) und das wndnov als das kleinste Gewicht. — ריס; der Name eines W egmaasses, stammt von dem zendischen raithya Weg (Justi S. 249), das im Huzvaresch rae, im Persischen rah, im Armenischen r§9 heisst, wie theilweise bereits Schorr bemerkt (Hechaluz 8, S. 119). Das Wort stammt ron ratba Wagen (lat. rheda aram. רידוותא), welcbes auch in רספק Git. 55a einen Bestandtbeil zu bilden scheint. Eine weitere Anknüpfung an rasiden skr. rad. ״gehen“ führt dann auf רדן und י־הט, welche also zu ריס eine etymologische Beziehung haben. Trozdem אפרחה (Gen. 35, 19) an aepa-ree, ״Pferdeweg, Hippodrom“ anklingt, scheinen die Uebersezer von der Kenntniss dieses Wortes, das nur mit seinem zweiten Theile in dem Munde des Volkes lebte, nicht beeinflusst worden zu sein, es mag aber wol eine Ableitung dieses Namens von dem Syrischen פרא (vgl. Norberg lexid. cod. Nas. sv.) arab. farra ״laufen“, das auch in der p. Gemara im Gebrauche ist55), bestanden haben. Das Wort ריס 54) Die Commentatoren denken an ein künstliches Fingerrechnen, vgl. hiezu auch Gr. Hechalot c. 14, Jellinek Einl. in B. ha-Midr. III p. XXII. 55) Dieses in der p. Gemara manchmal vorkommende Wort (vgl. Beza 6, 2 ר, חייא ברישא אחא ופרי קומי רב, Sab. 6, 9 (Bam. r. c. X11) הירא פרי כחריה Ah. sar. 4, 3 ,היה פרי בתדיר siehe auch Ar. sv. 4 ,פר) ist von Grätz (Gesch. 4, 2 Ausg. S. 256) arg verkannt worden, wenn er j. Hör. 3, 7 feriari darin erblickt und daher von einem ״Feiern der Gewerke" erzählt. Uebrigens hat auch Moses von Coucy (Semag Verb. No. 71) in j. Beza 5, 2 einmal פדיין gelesen und darüber gesagt פי, פדיי פוצעים!

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