Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- I. (1874)
- Date
- 1874-01-01
- Page
- Seite 146 (sequence 152)
- Language
- German
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146 seinem mythologischen Ursprünge erkannt. Ob Persien oder Aegypten seine Heimath ist ל und in letzterem Falle עזא und עזיאל Isis und Osiris darstellen; ist noch genauerer Untersuchung zu unterziehen.10) Von עזא, das hier anstatt des Ursprungliehen שמחזאי, welcher Name Nid. 61 a den Grossvater Sichon?s und Og’s darstellt, getreten ist, ist es fast gewiss, dass damit die Isis bezeichnet wird. Im Midrasch Wajoscha (ed. Jellinek in Bet-ha־Mid1\ I p. 39 ed. Aschkenasi in Dibre Chachamim p. 4 ed. Jerusalem [Lemberg) p. 9 a] spricht ein ״ עוזא שר ש: מצריםUzza Archon (Genius) von Egypten“ vor Gott, wobei, wenn nicht an Osiris, so sicherlich an Isis zu denken ist. Dasselbe citirt Jalkut I, 241 aus dem Midrasch Achir17). Die Namen Asa und Asael erscheinen auch in dem grösseren Callah-Tractate (Coronel commentaria quinque 8 a) אתה מוצא עזה ועזאל שלא נכשלו אלא בעיניהם. Schorr (Hechaluz 8, S. 15) hält עזא für den persischen Dämon Azi und meint, dass der ״Riesensohn“ des Talmuds (Bechoroth 44) mit ihm identisch ist18), es unterliegt aber keinem Zweifel, dass dies 16) In ס׳ התפוח (ed. Luneville 3, a ed. Pressburg S. 6) wird von Therach gesagt, dass er ein Bild ״Asai“ oder ״Jawani“ angebetet habe כשעבד בקרן והוא צלם הירח (ai. הצלם הנקרא עזאי (יואני. Das ist vermutlich die Isis (oder nach der ed. Venedig) die Venus. Steinschneider (pseudep. Lit. S.) emendirt diese Namen in הראני, währenddem wol eher בקרן aus בהק entstanden ist. 17) Ueber den Namen dieses Midrasch, den Zunz (gottesd. Vortr. S. 282 Anm. e) nicht richtig zu erklären vermochte, findet sich in dem handschriftlichen Gebetbuchs-Commentar des R. Elasar v. Worms (Ms. d. Wiener Hofbibliothek fol. 93 a) folgende auf eigener Einsicht in denselben beruhende Erklärung: וכח׳ ציון דורש אין לה מכלל דבעיא דרישה על כן אומרים ובא לציון בכל יום כמו במדרש אבכיר בסוף כל דרשה דברי נחמות וסופו אמן בימינו כן יהי רצון וכן בילמדנו בסוף כל דרש דברי נחמות על כן בסו^י כל חפלה אנו מתחננים ובא לציון מאל. 18) Mit בן הנפילים vergleicht Schorr passend die Bezeichnung morbus Herculeus für Epilepsie, allein, dass Jizichaki mit נויטון geant bezeichnen wollte, ist unwahrscheinlich, denn auch für den Dämon Bartholomaion (Meila 176) hat er שד שקורץ גיםץ (vgl. auch Ar. SV. בן תמליון), so dass ein Fehler schwer anzunehmen ist. Möglich, dass das Wort mit nuit zusammenhängt, wenn nicht Jizchaki dasselbe Wort im Sinne hatte, das in Tosaf. zu Meila 1. c. angeführt wird. Ueber Bartholomaion wird nämlich dort bemerkt: אותו