Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- I. (1874)
- Date
- 1874-01-01
- Page
- Seite 141 (sequence 147)
- Language
- German
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141 העסיר בתי קוצי; ובתי קלקלץ . . . לעין. Ob hier der Name Zevg so verunstaltet werden sollte? Die Varianten sezen nur die Auffassung des lezten Bestandteiles der angeführten Halaeha in Zweifel. Nach den LA. in Tos. und p. T. würde es ganz einfach lauten ״die Gadaja (wol die Venus, da so ihr Name bei den Phönieiern lautete) nennt man ״die Schmuzige“ 14) יא'U würde so von ״ גלאKoth“ abzuleiten sein und eine ähnliche Bezeichnung wie das biblische גכיכ tein, allein in der babyl. Becension ist gerade ג:יא der eigentliche und כריא der umwandelte Name. Dieselbe LA. hat auch Aruch sv. בית גליא, nur dass dort nach der ersten Erklärung בריא in כליא emendirt werden muss. Mussafia findet ein Wortspiel zwischen Aglaia und a%aQ1'a} ein Erklärer in Ar. sv. ein solches zwischen ״ ,גדיBöcklein“ und xoioog ״Schwein“. In Meg. 6 a. wird Zach. 9. gedeutet דמיו . . . זה בית במיא שלה; . .. ושקוציו זה בית ג ל יא שלהן. Wenn auch ״ בית במיאHöhentempel“ Altar, wie passend aus dem ״sein Blut“ der Bibelstelle herausgedeutet wurde, nicht geändert scheint, so kann doch בית גליא schon der Schimpfname sein und demnach darf man wol annehmen, dass die Angabe des b. T. an den ersteren Stellen aus einem Missverstandnisse der Quelle hervorgegangen ist. Die Scheu, fremde Götternamen auszusprechen, gieng so weit, dass man selbst in Städtenamen, in denen sie einen Theil der Zusammensezung bilden, sie nicht aussprechen sollte. ״Ulla übernachtete einst in Kal ne bo; als er ankam, fragte ihn Baba: wo war der Herr über Nacht? und er erwiederte: in Kalnebo, da fragte er ihn: es heisst doch: den Namen anderer Götter sollt ihr nicht erwähnen? (Exod. 23) und er erwiederte u. s. w. (Synh. 63 a vgl. Ar. sv. בת בקלגס). 14) גדא ist sonst öfter Bezeichnung für eine Schuzgottheit vgl. z. B. j. Ab. sar. 1,4 אנא דקליטיאנום מלכא שבנית אהן ירידה דצור ל גרייה דארקילוס אחי. In (1er geistreichen Erklärung dieser Stelle, die Rappaport Er. Mil. (pag. 230) giebt, ist ihm Wolfbibl. hebr. II S. 683 zuvorgekommen. שבדת, das hier ״weihen bestimmen“ bedeuten soll, scheint mit o*ßaq9 otßuinig z 11 sammeuzuliängen.