Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- I. (1874)
- Date
- 1874-01-01
- Page
- Seite 63 (sequence 69)
- Language
- German
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nach einem Berichte der kleinen Chronik etwa a. 520 R. Giza, der Oheim des Hauses Nekilai, zog, um den Verfolgungen durch die Perser zu entgehen (ומר רב גיזא אהוי דאבוהון דבית מר נהילאי אויל ויתיב כנהר צבא), ist wol der im Jakut genannte Ort Nähr Sabus (vgl. Wüstenfeld Ztschr. d. DMG. 18 S. 408) und das von Binjamin v. Tudela erwähnte מדינת הדוכיא, das in den Binjamin’s hinein und auf diesem war der Altar erbaut“. An lezterer Stelle schliesst sich daran die Bemerkung Abaje’s dass auf einen ahnliehen Streifen, der vom Stammgebiete Josefs in das Binjamin’s hineinreichte, das Heiligthum von Silo gestanden sei הבא נמי רצועה היתר. יוצאת מחלקו של יוסף לחלקו של בנימן והייני דכחיב תאנת שילה (יהושע ט״ז זי), in anderen Worten dasselbe, was j. Meg. I. 12. Eudeme von Sepphoris vorträgt: כראש תור היה נכנס מתוך הלקו של יוסף לתוך חלקו של בניטן והיה המזבח נתון עליו מה טעמא ונסב הגבול מזרחה ״ תאנת שילה עד א יסב ופי א רשילהEin stierkopfiörmiges (d. h. keilförmiges oder dreieckiges) Landstück reicht aus dem Stammgebiet Josefs in das Binjamin’s hinein, auf welchem der Altar (v. Silo) errichtet war, der Beleg dafür ist: die Grenze erstreckte sich ostwärts bis Taanat-Schiloh (Jos. 16, 6) d. h. bis zum Einbung bei Silo“. אסכופיא hängt hier nicht mit איסקופא (syr. ״ (אסבופתאSchwelle“ zusammen, sondern soll als buchstäbliehe Uebertragung von ״ תאנתDruck*״ •׳Einbug“ bedeuten, so wird תאניה ו א ג י ה (Thr. 2, 5) in Echa rab. cd. Jafeh 12, a und 38, b durch סבופים סכופים wiedergegeben, כמתאוננים (Nnm. 11, 1) wird von Onkelos mit כד מסתקפין übersezt und תאנה (Jud. 14, 4) heisst im Targum .תוסקפא סקף und סכף bedeuten so wie סגף, das auch das Syrische hat, ״niederdrücken, verlezen“. Yon אנה אנן wird תאנת auch in b. Seb. 117 a abgeleitet ולו תאנת שילה שכל הריאה אותה מתאנח עלה על אכילת קרשים vgl. überdies noch Ab. di R. Nat. c. 35, Sifre II, 352 f, Midr. Ps. c. 18 Barn. rab. c. 14, Jalk. I 975 b. Menach. 53 b. Durch diese Angabe über die Lage des Altars wird es erklärlich, dass er Ber. rab. c. 99 (und auch bei Hieren. Quaest. zu St.) mit dem Wolfe vergliechen wird. ר׳ יצחק פתר קריא במזבח מה הזאב הזה חוטף כך היה המזבח חוטף את הקרבגדת• in apostrophischen Anreden wird der Altar genannt, so Tosefta Suc. c. IV,j. Suc. v, 8 b. Suc. 56, b: לוקים! לוקים 1 אתה החרבת ממונן של ישראל und Ab. d. R. Nat. c. 1 לוקים! לוקים! את מלך ואני מלך. Ob der Altar auch eine thierähnliche Gestalt hatte (wozu die hörnerähnlichen Ecken y.ryuTOHÖH(; nuyaviyüiv yoivlag Jos. b j. 5, 5, 6 das Ihrige beitragen mochten) und daraus die bei römisch-grichischen Schriftstellern herrschende Vorsteiluug, dass die Juden ein Thierbild anbeten, entstand, bleibt noch zu entscheideu übrig.