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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1874-01-01 · I. (1874) · p. Seite 46

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
I. (1874)
Date
1874-01-01
Page
Seite 46 (sequence 52)
Language
German
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natte 100). Nach der hadrianischen Verfolgung wanderte R. Juda mit den meisten hervorragenden Gesezeslelireren dieser Zeit nach Galiläa aus, wo überhaupt von jezt an neue Schulen erblühteil 101), währenddem die Lehrhäuser im Süden eingiengen 102) In dieser Zeit, in der der Traditionsstoff von Neuem gesaru־ melt und das durch die früheren Kriegsereignisse unterbrochene Gesezesstudium wieder aufgenommen wurde, ist die lyddensische Ordnung über Trauervorschriften in der Schule R. Juda’s überarbeitet worden. Die Ligenschaft, oft That- Sachen anzuführen, welche die theoretische Vorschrift beleuchten sollen, theilt dieser Tractat103) mit R. Juda104). Wenn auch aus den zahlreichen Anführungen seiner Aus- Sprüche 105) darin die übrigen Autoren ihm weit nachstehen, zu sein, wo in dem Aufstande unter Hadrian Viele gefallen waren,). Die Synagoge heisst daselbst בית הכנסח של טרסיים (,Vgl. darüber Tosaf. Ab. sar 17, b;. Der Arzt Theodorus, der hier Theodos heisst und mit dem älteren Theodos v. Rom (Stellen in S. ha-Dor. II S. 317) nicht verwechselt werden darf, wird auch in M Bechor. IV, 4 (vgl. b. Synh. 33 a) genannt und gehört vielleicht auch das dort referirte Factum, das die Gemara nach Jabneh versezt, vielmehr nach Lydda. Man ersieht aus diesen Stellen, die noch vermehrt werden können, dass Juda in seiner Jugend in Lydda lebte und von dort Erinnerungen und Ueberlieferungen mitnahm. 100) מעשה שהלך ר׳אלעי אצל ד אליעזר בלוד (Tos. Sucea 11,j. s. 5, b. S. 27 b) vgl. M. Erub. 61, 6 und S. ha-Dor. sv. 101; vgl. Rappaport E. Mil. 232 ff. 102) vgl. über Darom in der amoräischen Periode Schorr in Hechaluz 8. S. 78 u. 167 Anm. 1, Frankel Einl. in d. j. T. p. 6 a. Wenn die Galiläer von den Daromiten sagen, dass sie hochmütig und wissensarm seien ("שהן גסי רוח ומיעוטי חורה"), so urteilen die Lyddenser Huna, Jehuda b. Pasai und Acha von den ausserpalästinischen Lehrern nicht besser. Als nämlich Janna v. Cappadocien ihnen einst eine erbrechtliche Angelegenheit zur Entscheidüng vorlegte, sagte Acha: Unsere Brüder im Auslande sind unwissend und irren daher in der Halacha (j. bab. bat. 8, 1 ר' ינאי קפורקא הוה ליה עובדא והוו דינין ר' הונא ור' יהודה בן פזי ור' אחא אמר לון ר, אחא אחינו שבחוצה לארץ הדיוטות הן והן,טועץ אח ההלכה.). 103) s. oben S. 38 Anm. 80. 104) Frankel hodeg. in Mischnam p. 160. 105; I, 6, 9, II, 12, III, 2, 4 IV, 5, 6, 10, 26, 27, V, 2, 4, VII, VIII, IX mehremal und dann auch in den folgenden Capiteln.

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