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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1874-01-01 · I. (1874) · p. Seite 39

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
I. (1874)
Date
1874-01-01
Page
Seite 39 (sequence 45)
Language
German
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39' — und er antwortete, ״man Öffne ihm das Grab von der Seite, damit er hineinsehen könne“ 83). 3. ״Als R. Elieser starb, streckte R. Akiba beide Arme aus, schlug sich aufs Herz, dass das Blut von ihm rann und rief aus: Vater, Vater, Wagen Israels und sein Reiter!“84) 4. Als Simon, Akiba’s Sohn, starb, sprach dieser in einer Grabrede: ״Höret, meine israelitischen Brüder, Nicht weil ich ein Weiser bin (seid ihr gekommen), denn es sind weisere Männer da als ich, nicht weil ich ein reicher Mann bin, denn es sind noch reichere da. Die Leute vom Südlande kennen R. Akiba, wieso kennen ihn die von Galiläa? die Männer kennen R. Akiba, wieso aber auch Weiber und Kinder? aber ich weiss und euer Verdienst ist gross, ihr bemühtet euch nur hierherzukommen, um die Wissenschaft ehren und ein gutes und Ascheri No. 141 wie auch die Erklärung daselbst. Dass ״ והראה באזנוam Ohre zeigen“ d. h. ״zur Rede stellen“ “ausschimpfen“ hier am Plaze ist, beweist ib. 6, das die aus diesem Falle gefolgerte Lehre der Weisen: אל יראה אדם ״ לתינוק באזנו אלא מלקהו מיד או ישתוק ולא יאמר לו כלוםMan zeige es dem Kinde nicht am Ohre, sondern züchtige es gleich oder schweige und spreche nichts“ enthält. Das Lateinische hat die ähnlichen Redensarten a uribus dare aliquid schmeicheln, aurem vellere erinneren, warnen. An No. 6 muss dann No. 8 angefügt werden, darin aber כיייה?! in rran zu emendiren ist, und zwar in folgender Weise ר' נתן אומר אין בין שתיקה להכייה כלום רשב״א אומר וב׳• Die Commentatoren haben diese Stelle gänzlich missverstanden. 83) 1Y, 11 מעשה שמת שמעון.בן יהוצרק ב לי ד ובא יוחנן אחיו מן הגליל אל (ai.מאחר שנסתם הגולל ובאו ושאלו את יד טרפין(וחכמים) ואמר (ואמרו יטמא אלא יפתחו לו חצר(צר .1) הקבר ויראה. Der in den Ausgaben defecte Text ist hier nach Nachmani (ThA. 45 b, 48 a) hergestellt. Die Varianten ר׳ טרפון und חכמים stammen daher, dass in Lydda unter dem allgemeinen Namen ״die Weisen“ Tarfon verstanden wurde, vgl. noch Jochasin ed. Philppowsky S 194, wo Jochanan irrtümlich mit dem bekannten Amora dieses Namens identificirt wird. Simon b. Jozadak wohnte in Lydda und machte Mittheilungen über dort gefasste Be- Schlüsse (j. Synh. III 3, b. Synh. 74 a), dass er aber Ahronide war, wird sonst nirgendswo erwähnt. 84) c. ix מעשה כשמת ר״א חלץ לפניו ר׳ עקיבא בשתי ידיו וב׳. Es ist bereits nachgewiesen (Anm. 68) dass dieses Factum nach Lydda gehört.

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