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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1874-01-01 · I. (1874) · p. Seite 4

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
I. (1874)
Date
1874-01-01
Page
Seite 4 (sequence 10)
Language
German
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4 eine Zahl noch eine Ordnung, zuweilen wurde die eine oder die andere dem Talmud angehängt 3) oder sie wurden auch in besonderen Sammlungen aufbewahrt. 4) Ausser Soferim, das über die Schreibung der Gesezesrollen und üher synagogale Liturgik handelt, uud Ebel rabbati, das die Vorschriften über die Trauer um Verstorbene umfasst, sind die kleinen Tractate dem Kreise der Gesezesforschung fast ganz ferne geblieben. Dass nun Soferim palästinisch ist, ist durch die vielfachen Citate aus dem j. Talmud, die es enthält, wie auch durch Tradition bezeugt; durch die Vergleichnng seines Inhalts mit dem von Sefer-Tora ist leicht zu ersehen, was davon aus älteren kannt,• da offenbar dorther seine Angabe והגך בריאתא לא הוו להד קץ (Epist. ed. wallerstein S. 8.) stammt, die Parallelstelle lag wol Simon Kijara vor, der in Balachot Gedolot (ed. Venedig 143, b.) folgenden Katalog rabbinischer Schriften aufstellt: ששה סדרי משנה ... וששה סדרי הוספות ותשעה דבורים שהן [על] ארבעה (dei. הורת כהנים וארבעה [ספרי] מדרש סופרים (ספרא וסב־רי ספרי (ספרים .1) ואלו הן בראשיתי רבה ומבילחא דואלה שמוח יספר וידבר (וספרי דוידבר .1) ואלה הדברים וכולהו פירושם בתורת(כבת׳.0 כהגים, חיצונות וקטנות אין מספר. ״Sechs Ordnungen der Mischna, 6 Ordnungen Tosifta, 9 Tractate Torat Kohanim, 4 Bücher Erläuterung der Schriftgelehrten zu 4 Büchern (des Pentateuch’s), nämlich Bereschit rab. zu 1. B. M. Mechilta zn 2. B. M. Sifre zu 4 nnd 5 B. M., bei welchen allen die Erklärungsweise wie in Torat Kohanim ist, dann externe und kleine, die nicht mitgezählt werden“ (s. andere Rectificationen und Auffassungen dieser Stelle bei Reifmann קול מבשר S. 12 und bei Friedmann Einl. z. Mechilta ed. Wien 1870 p, XL VII ff. der auf eine ähnliche Deutung von ואץ מספר Ps. 104 im Miar. z. St. verweist). Man ersieht auch daraus, dass die kleinen Tractate, die im Midrasch noch nicht genannt sind, erst in der geonäischen Periode bekannt wurden, weshalb aus ihnen nicht gelehrt werden sollte (Seherira a. a. 0. S 9.) 3) Vgl. die Beschreibung handschriftlicher Codices bei Lebrecht Hand- Schriften u. erste Ausgaben des b. T. S. 62 und bei Rabbinowicz דקדוקי סופרים!. Vorr. s. 27. 4) die Sammlung Kachmani’s enthielt nicht alle dieselben Tractate, die Ilr. Kirchheim herausgab. Zu ihr gehörten ausser Zizit (Toldot-headam 32 b; Milchamot M. kat. Eude מצינו בברייתא במס׳ ציצית משבע מסכיות קטנות auch citirt bei Ascheri zu Berachot 18, a. und in ברבה משלשת ed. 1863 II, 12 a vgl. Meiri bei Asulai Sehern ha־Gedolim II, מ, Ko. 161) und Kutim (Schitta zu Bab. mez. 71, b. ועיר ראיתי בחיצונה במסכת כותיי□ משבע מסכיות קטנות

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