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Illustrirte Monatshefte für die gesammten Interessen des Judenthums · 1866-03-01 · Heft 6 (März 1866) · p. Seite 464

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Journal
Illustrirte Monatshefte für die gesammten Interessen des Judenthums
Volume
II. Band (1865-1866)
Issue
Heft 6 (März 1866)
Date
1866-03-01
Page
Seite 464 (sequence 64)
Language
German
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464 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. auch Kenntniß des Arabischen zeigt 8-7^2 -"222 si">2^2. Er wird auch in Mordechai Chol., Nr. 725, als Tochtersohn Raschi's erwähnt, der mit ihm schon in wissenschaftlichem Verkehr stand; vielleicht gehört er Mirjam an. Zu S. 263: Ein Mose ben Samuel aus Corbeille wird auch in Semak Mscpt. erwähnt. Im zehnten Kapitel (S. 265—365) Selicha-Dichter vom Jahre 1140—1300, eine der größten Partien des Buchs. S. 305. Hiskia mag vielleicht der Bruder des Dichters Tobia den Elia sein, mit dem er correspondirte (Mord, bab. bat., 650). S. 3! 3 bezeichnet auch der Passus 2217 2182 227 2128 2278 den Namen Anatoli. Wenigstens hat Geiger auf eine nämliche Uebertragung der Namensbedeutung bei Serachja Kasani hingewiesen (Hechaluz, II, 25, vergl. über diesen Zunz in vorliegendem Werke, S. 466). Bei Jehuda ben Mose (S. 314) ist es zweifelhaft, ob nicht manches Stück dem gleichnamigen Rabbinen aus Arles (S. 161, Anmerk. 9) angehört. S. 328 ist Jehuda ben Jsak gewiß der Sohn von Jsak ben Jehuda'"! 12128 '27712212 ^227712 2212'' '"1 172^7 2177 22122 P277^ (p"77 '2 ^2^82). S. 334 mag Jsak ben Natan derselbe sein, der in Piste Necanati (Nr. 47) abweichender Ansicht von Elieser b. Natan ist. S. 344 mag Asriel vielleicht derselbe sein, der in Schib. Hal. (Nr. 2) als Zeitgenosse Samuel's ben Meir erscheint. ^77 ^227712 28 728 (l. 7277122) 7222)772 ^817712 '2212 "j222 '2 12^ ^2 87181 22^22 ^P212 l-'N 1^2^221 ... 17-2P22 ^8772 ^2^ 27781 ^8^272 '2 Das elfte Kapitel (S. 365 — 391) bildet die Fortsetzung des zehnten; es führt die Reihe der Selicha-Dichter und ihrer Dichtungen bis in das Jahr 1590 fort. Man kann über den riesigen Fleiß, die außerordentliche Gelehrsamkeit und die klare Verkeilung des Materials nur staunen. Wenn ich kleine Bemerkungen zu den Einzelheiten des Werkes hinzufüge, so will ich nur andeuten, daß ich das Werk nicht nur gelesen, sondern auch studirt, nicht nur studirt, sondern zur Grundlage meiner weitern Studien auf diesen: Gebiete gemacht habe. Nur das Wenige, das ich durch eigene Quellenlektüre betreffs der einzelnen Autoren zu bieten weiß, will ich bei der Besprechung dieses Werkes, das als ein Ereigniß in der neuern kritischen Literatur zu betrachten ist, anführen. S. 366 ist Salomo ben Mose ben Jekutiel gewiß derselbe, aus dessen Apologetik: „das wahre Zeugnis; Gottes" ich das lehrreiche Vorwort inWeiß'sBet-ha-Midrasch (S. 129 fg.) mitgetheilt habe. S. 368 ist Matatia ben Josef 27222 gewiß der gleichnamige französische Oberrabbiner (k343) (vergl. über ihn Zunz, „Zur Geschichte und Literatur", S. 190; Grätz, „Geschichte der Juden", VIII, 10). Bei letzterm ist die Nachschr ist zu dem Talmudcodex corrupt wiedergegeben; für 122277^7 muß es heißen 1221777. Das Datum kann trotz des vorgebrachten historischen Widerspruchs nicht geändert werden. Eher ist anzunehmen, daß Asulai irrthümlich Paris für den Ort, wo der Codex geschrieben wurde, hielt, weil in demselben ein aus Paris ausgestellter Scheidebrief sich befindet (vergl. Beer in Frankel's „Monatsschrift", 1857). Derselbe Matatia wird auch in 7)21"' 722812 bei 2^712 (S. 400, d) genannt. S. 371.: dem Samuel ben Abraham Harofe wird auch die Selicha 228^7 2277 —2^22 222 ^1712P2^ 1722212 2^222 2212 zugeschrieben. Das zwölfte Kapitel bespricht (S. 391—410) die Selicha- Dichtungen, von deren Verfassern nichts als der Name bekannt ist und (S. 410 — 15) die spanischen Selicha-Dichter. Das dreizehnte Kapitel (S. 415 — 53) enthält die Geschichte derSelicha-Dichtung von 1540—1760. S.426. Von Meir Angel sind auch Novellen vorhanden, aus denen in den Novellen des Rabbi Salomo ben Aderet zu Schebuot (20, 5, u. a. m. O) Mittheilungen gemacht werden (der Familienname Angelo hebräisch -s8777). In der Stammtafel Jair Chajim Bacharach's (S. 429) fand seine Mutter Dabrüsch (gest. 11. Adar 1642) keinen Platz. In den Nachträgen zu r68p. Chaw. Jair (Nr. 238) sagt er von ihr: 22^77 (*^777 "722282 2277 278 ^2 227112^221 2272-21 2177222 2227^22 2"22 22?>r 8'^ 22222772 "22^ .... 22277 1282 "P2P2 ^2P7 22 8^21 P27 122^2 21P77 2221 PN22 2^2277 ^227272 ">22 222 1^127)1 2122 ^122.1718 p"p2 212 18 22212 "2277 P7L^8 '2 ^2 ^2> ^"72 2P7^'2 1227 ^127 (l. 72277-) 7N777 .P728 '2 p^2 82P7 Jair Ehazim Bacharach stammte also mütterlicherseits aus Mähren, sein Schwäher Isaak war Landesältester und wohnte in Ungarisch-Vrod; er hieß der dünne Rabbi Isaak zum Unterschied von seinem gleichnamigen Schwager, dem dicken Rabbi Isaak. S. 431. Simon Auerbach ben Meschullam Salman Fischhof aus Wien. Letzterer (1610) approbirte den Mekor Chochma betitelten Soharcommentar des Jsachär Ber ben Mose Petachja; dort heißt es von ihm, daß er, erst Oberjurist in Nikols bürg, von Feinden verfolgt, nach Brandenburg zog, doch wird sein Vater Wolf genannt r^8ii '2 ^2 st^7 2^1277 '2 p"p2 2"22 2l"2 7st122"722 -s^2 8121 1218 ^1227 2128 72l212bp^7 .7212^7822 27^277^7 Ein David TeweleAuerbach war 1681 Rabbiner in Premysl (Approbation zu 1^7217 12^ von Abraham Hurwiz). Das vierzehnte Kapitel (S. 453—496) greift wieder in das Jahr 1140 zurück, um von da an die Entwickelung des Piut aufzuzeigen (wir verweisen besonders auf die meisterhafte Charakteristik des Zeitraums). S. 459. Das *) Es ist zu bemerken, daß diese Segensformel hieraus ein Weib angewendet erscheint.

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