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Illustrirte Monatshefte für die gesammten Interessen des Judenthums · 1866-03-01 · Heft 6 (März 1866) · p. Seite 424

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Journal
Illustrirte Monatshefte für die gesammten Interessen des Judenthums
Volume
II. Band (1865-1866)
Issue
Heft 6 (März 1866)
Date
1866-03-01
Page
Seite 424 (sequence 24)
Language
German
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424 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. 3) Die deutsche Synagoge, oder Ordnung des Gottesdienstes für Sabbate und Festtage des ganzen Jahres zum Gebrauch der Gemeinden, die sich der deutschen Gebete bedienen. Herausgegeben von E. Kley und C. F. Günsburg. 2 Thle. Berlin, Maurer, 1817 und 1818. 4) Religiöse Lieder und Gesänge für Jsrae? liten, zum Gebrauch bei häuslicher und öffentlicher Gottesverehrung. Hamburg, gedruckt bei Otto auf Kosten des Herausgebers, 1818; 2. verm. Aufl. ebend. 1821; 3.Aufl., ebend., 1828; 4. veränderte u. verm. Ausl., unter dem Titel: Israelitisches Gesangbuch, zum Gebrauch für die Schule. Hamburg, Berendsohn, 1845. 5) Predigten, in dem neuen israelitischen Tempel zu Hamburg gehalten. Erste Sammlung, 1819; zweite Sammlung, 1820, Hamburg, Hoffmann u. Campe. 6) Die Feste des Herrn. Israelitische Predigten für alle Feste des Jahres. Berlin, Maurer, 1824. 7) Sammlung der neuesten Predigten, gehalten in dem neuen Tempel. Herausgegeben von E. Kley und G. Salomon. Erster Jahrg., 1826 (5586), 2Bde.; zweiterJahrg., erste Hälfte, 1827 (5587), 2 Bde., Hamburg, I. Ahrens. 8) Die Ruhe der Religion mitten irr der Welt Unruhe. Fünf Predigten. Eine Gabe zur Erinnerung an den Herbst des (Cholera-) Jahres 1831 (5592). Hamburg, Auerbach. 9) Geschichtliche Darstellung der israelitischen Freischule zu Hamburg, bei Gelegenheit der Feier ihres 25jährigen Bestehens, 31. Oct. 1841. Nebst Programm der Feier und Cantate. 4. Hamburg, Druck von I. Halberstadt, 1841. 10) Die erste Morgengabe zur Lehre und Bildung. Gesammelt mit besonderer Rücksicht für die israelitische Schule. Grünberg u. Leipzig, W. Levysohn, 1844. 11) Predigt-Skizzen. Beiträge zu einer künftigen Homiletik. I.Bd. Das 1. Buch Moses. Grünberg u. Leipzig, W. Levysohn, 1844. 12) Blätter der Erinnerung. Letzte Kanzelvorträge im neuen israelitischen Tempel 1844. Hamburg, Berendsohn. 13) Deutsche Übersetzung des Buches Josua, in der von Bock und 11r. Fränkel angefangenen, jedoch nicht vollendeten Ausgabe einer deutschen Bibelübersetzung. 14) Einzelne Predigten: Das neue Pehach, oder die Quellen des Heils und Sieges, über Jos. 12, 2. 3. Am Tage der Völkerschlacht. 1820. Die drei Fragen auf der Lebensreise, über 1. Buch Moses 47, 8. 9. 1821. Der Berg des Herrn und die Ewigkeit der mosaischen Religion, zwei Festpredigten über^Ps. 15 und Jes. 59, 21. 1823. Predigt zur Einweihung des neuen Gotteshauses zu Parchim in Mecklenburg- Schwerin. 1823. Die rechte Zeit, sich zu Gott zu finden, nebst einem Wort zum Gedächtniß Hertz Isaak Schiffs. 1826. Die Nächstenliebe, im Heiligthum das Allerheiligste, über 3. Buch Moses 19, 18. 1829. Gehet nicht euern Augen und euern Herzen nach, über 4. Buch Moses 15, 37 — 41, nebst einem Wort zum Andenken an David Friedländer. 1835. Irdisches Wohlergehen nicht Lohn der Tugend, sondern Aufmunterung zur Tugend, über 5. Buch Moses 9, 1 — 6, nebst einem Wort zum Andenken an Seckel Isaak Fränkel. 1835. Ein altes Kriegsgesetz mit einer neuen Anwendung, über 5. Buch Moses 23, 10. 15. 1835. 15) Schulberichte und Programme als Einladungsschriften zur öffentlichen Prüfung in der israelitischen Freischule in verschiedenen Jahren, von 1818—42, mit und ohne Namen. Darunter: Der Geist in israelitischen Volksschulen, 1821. 16) Noch, ein Wort zur israelitischen Reformfrage. Eine Stimme aus dem Volk, vielleicht auch eine Stimme in der Wüste. Hamburg, C. F. Vogel, 1845. 17) Predigtskizzen. Beiträge zu einer künftigen Homiletik. 2. Bd. Das 2. Buch Moses. Leipzig, C. L. Fritzsche, 1856. Königsberg in Preußen. H. Jolowicz. Kt ulte SyNWge der Inden in Nürnberg. Bon H. L. S. Briegleb, kömgl. bcnerscher Custos. Da, wo jetzt die der katholischen Gemeinde Nürnbergs eingerüumte prächtige Marienkirche steht, gerade im schönsten Theil der Stadt und im Mittelpunkt derselben befand sich bis zum Jahre 1350, um welche Zeit sie abgebrochen werden muhte, die alte Synagoge oder „Glaubensschule der Juden". Das heilige Gebäude, welches ich sogleich im Aeußern und Innern beschreiben werde, war auf dem Fundament des ehemaligen uralten Gotteshauses der Juden errichtet, zum Schutz gegen die Uebergriffe der christlichen Nachbarn beinahe wie eine Citadelle befestigt und mit sechs starken eisenbeschlagenen Thüren verwahrt worden, zu denen man aus mehreren Treppenstufen sowol von vorn als auf den Seiten und von hinten in die Synagoge gelangen konnte. Zwei nebeneinander stehende, zwei Stockwerk hohe Häuser, massiv aus Quadersteinen aufgeführt, bildeten den zu den heiligen Versammlungen der Iuden vonNürnberg bestimmten Ort, welcher im Kreise von einer starken, mit Zinnen versehenen Mauer eingefaßt, für eine Art nicht unbedeutender Befestigung an-

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