Illustrirte Monatshefte für die gesammten Interessen des Judenthums
- Journal
- Illustrirte Monatshefte für die gesammten Interessen des Judenthums
- Volume
- II. Band (1865-1866)
- Issue
- Heft 4 (Januar 1866)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 302 (sequence 62)
- Language
- German
- Belongs to
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302 Jllustr. Monatsh. für die gef. worfen und in verschiedene Sekten zersplittert, die in schonungsloser Weise gegenseitig sich bekämpfen und einander zu untergraben, zu vernichten suchen. Wer je eine einzige Spalte in einem speciell-jüdischen Organ gelesen, dem sind unstreitig auch die Ausdrücke: Altorthodoxie, Orthodoxie, Neuorthodoxie, Reform, Romantik, Chasidismus u. dergl. ziemlich geläufig geworden. In so viele und noch mehrere gegenseitig sich befehdende Lager ist die Judenheit der Gegenwart getheilt. Bevor ihre gemeinsame Emancipation erfolgt, mögen diese verschiedenen Judensekten sich selbst gegenseitig emancipiren. v. Die Juden bilden auf dem ganzen Erdenrund ein festes, unauflösliches Band, das sie alle aufs innigste vereinigt und zusammenhält. Nach allen Enden und Punkten der Windrose hin ist das riesige Judennetz ausgebreitet. Widerfährt einem Juden am Nordpol irgendeine wirkliche oder vermeintliche Unbill, so erhebt sein Bruder am Südpol sofort ein solch fürchterliches Zetergeschrei, als wenn der gesammte Erdball aus seinen Fugen gehoben wäre und der Untergang der Welt für den nächsten Augenblick bevorstände. Die Wirkungen und Folgen eines solchen unter den Angehörigen verschiedener, mitunter einander feindlicher Staaten bestehenden Verbandes mit allen hieraus leicht entspringenden Consequenzen lassen sich von keines Sterblichen Auge so leichthin mit Genauigkeit übersehen. Thatsache ist's, daß der Jude weder Franzose, noch Preuße, noch Oesterreicher je werden wird; er ist und bleibt einzig und allein — Jude. Er hat kein Gefühl einer innigen, natürlichen Zusammengehörigkeit, es wäre denn das mit seinen Glaubensgenossen. o. Die Juden geben durch ihr abstoßendes Aeußere, durch ihre eigenthümlichen Gewohnheiten und Manieren selbst Anlaß zu jenen kleinlichen Neckereien und Chicanen, die ihnen von seiten der christlichen Bevölkerung in eben nicht spärlichem Maße zugefügt werden. Wie an ihren veralteten Observanzen halten sie auch an Interessen des Judenthums. ihrem lächerlichen, linkischen Wesen und Benehmen mit orientalischer Hartnäckigkeit fest. Ja, es geschieht das mit einer Ostentation, als beabsichtigten sie, dem alles umgestaltenden, alles regenerirenden Zeitgeiste im Namen des starren, verknöcherten Stabilismus einen mächtigen Protest entgegenzuschleudern. Wer sich mit den Zeitideen nicht befreunden will, soll dann behufs der Erlangung gewisser Rechte nicht an den Zeitgeist appelliren. x. Die Juden bieten durch ihren unwiderstehlichen Hang nach grenzenlosem Luxus, durch unablässiges Haschen und Jagen nach der immer und immer wandelbaren Tagesmode gegründete Veranlassung zu Acrgerlichkeiten aller Art. Durch die bei ihnen allzusehr hervortretende Putzsucht stacheln sie den Neid, die Mißgunst, den Haß ihrer Mitbürger auf. Ihr Hauptstreben ist zum Theil dahin gerichtet, durch großstädtische Haltung und erkünstelt feine Manieren die christliche Landesbevölkerung auch in dieser Beziehung in Schatten zu setzen. g. Die Juden haben keinen Sinn für das Erblühen der vaterländischen Kunst und Literatur. Sie haben diesen Hauptfactoren der nationalen Bildung von jeher weder irgendeine materielle, noch geistige Unterstützung angedeihen lassen. stÜozu den Juden denn auch Kunst und Literatur? Mit diesen läßt sich weder feilschen, noch schachern oder wuchern. r. Die Juden haben die Macht der Presse an sich gerissen. Fast die gesammte Tagesliteratur befindet sich bereits in jüdischen Händen, die sie dazu benutzen, für ihre Sache die öffentliche Meinung zu gewinnen. Dies genügte denselben noch nicht. Sie bemächtigten sich in neuerer Zeit auch der Kunst. Auf allen Gebieten derselben treten sie in dem Grade selbstthätig auf, daß sie auf deren Gesammtrichtung einen entscheidenden Einfluß üben. s. Die Juden kümmern sich um ernste Wissenschaften nicht. Die Quintessenz und Summe aller Wissenschaften bildet bei ihnen das bekannte „Soll" und „Haben". Sobald sie das Commerz-