Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 3 (1932-1933)
- Issue
- 2 (Februar 1933)
- Date
- 1933-02-01
- Page
- Seite 116 (sequence 52)
- Language
- German
- Belongs to
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Jakob in Nr. 25 gewesen sein. Bei jenem sind 3 Söhne, bei diesem ist ein Sohn ausgewiesen. Noch wahrscheinlicher aber ist es mii nun, daß Lazars Vater der in Nr. 9 verzeichnete N a 11 a n L ö b I war, der damals (1773) noch keine Kinder hatte; die im gleichen Hause wohnhafte Witwe Chana aber halte ich für seine Schwiegermutter, die noch eine ledige Tochter bei sich hatte. Die Vornamen Juda und Nathan sind im Grundbuch bei Haus Nr. 13 vereinigt und die vermutliche Abstammung der Familie Redlich leitet sich dann einerseits von einem L ö b 1 des Grundbuches her, der beiläufig 1630 das Haus Nr. 21, später Schloßplatz 2, Konskr.-Nr. 26, erbaute und darin einen Bierschank betrieb. Er trat beides seinem Sohn Salomon Löbl ab, nach dessen und seiner Witwe Tod es mit dem Bierschank die jüngsten Söhne Löbl und S a 1mon (dürfte in der Tat richtig Calmon heißen) erbten, die aber den Brüdern der Mütter Moyses Löbl und Abraham Salomon ein Plätzchen gegen die Mühle zu einem Hausbau überlassen mußten. Löbl Salomon könnte derjenige Mann dieses Namens sein, der 1715 als Mann einer Tochter Aron Holleschauers ein Drittel vom Haus Nr. 26 erbte; doch war sein und seines Vaters Name in Göding öfter vertreten, so daß da leicht Verwechslungen vorkommen können. (So z. B. besaß seit 1723 ein Salomon Löbl einen Teil von Nr. 2, den er erheiratet und wozu er noch ein Stück für 70 fl. gekauft hatte; dazu hatte er der Herrschaft 23 fl. für die Loslassung (?) gezahlt und von ihr noch ein Plätzchen für 16 fl. dazugekauft; er starb 1744. Ein zweiter Salomon Löbl war der Besitznachfolger des Löbl Abraham oder Senitzer auf Nr. 3, der 1732 von der Herrschaft einen Keller und einen dazu gehörigen Platz an der March für 70 fl. kaufte und von dem der Besitz an Löbl Mayer und später an dessen Bruder Lazarus Mayer Senits überging; letzterer kaufte 1741 von Salomon Löbl auf Nr. 2 noch einen Platz an der March mit dem darin situierten Keller für 42 fl?, die er an Salomons Schwiegersohn 'Daniel Frol erlegte, und für 20 fl. 1743 einen weiteren Platz von der Herrschaft. Da aber der früher erwähnte Salomon Löbl schon 1699 gestorben war, kann er mit keinem dieser beiden gleichgesetzt werden.) Nach seinem Sohn Löbl Salomon erbte ein Drittel des Hauses und den Bierschank mit 2 Schulsesseln sein Sohn Josef Salomon Löbl und, als dieser 116