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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1932-03-01 · 3 (März 1932) · p. Seite 228

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
2 (1931-1932)
Issue
3 (März 1932)
Date
1932-03-01
Page
Seite 228 (sequence 66)
Language
German
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(Qalizien), ist Verfasser einer noch handschriftlichen Response, die sich in der Responsensammlung des Isaak Eisik, Sohnes des Mordechai, Rabbiner in Lemberg1 (die Sammlung sah ich in Krakau) findet. 3. R. Mordechai Horowitz ist der Vater des berühmten R. Naftali Hirsch Horowitz, der 40 Jahre Rabbiner in Zolkiew war und dort um 1757 starb.2 Ob einer dieser 3 Mordechai Horowitz mit dem ältesten Sohn unseres R. Joseph H. identisch ist, kann ich vorläufig nicht feststellen: Ein Enkel unseres R. Josephus H. war R. Leew Wolf aus Mohilew, der R. Wolf R. Hilles genannt wurde.3 Verfasser von „Derischath Haseiw" (Mohilew 1816), dessen Sohn R. Israel Isser, Rabbiner in Winica, Verfasser des „Schaar ha-Mischpat" zum Choschen Mischpat (Mohilew 1812) war. — Im „Nachlath Olamim", das Abschriften von Grabsteinen aus Warschau enthält, findet sich in den Anmerkungen am Schlüsse des Buches unter Nr. 30 die Nachricht, daß Mordechai, der Sohn des Josef Horowitz, Rabbiner in Przemysl, ein Schwiegersohn von R. Pinchas, dem Vater von R. Mordechai, dem Rabbiner von Zorklyn war, der an seinem Lebensende Rabbiner in Praga bei Warschau war und dort am Montag 2. Neumondstag des Ijar 1837 starb. Ob diese Nachrichten verläßlich sind, steht dahin, weil der Verfasser obigen Werkes auch sonst unzuverlässig ist. Er schreibt von R. Josef H. in Przemysl, daß er ein Sohn von R. Abraham H., genannt Abraham Diker, war, dessen Vater Elieser ha-Levi ein Sohn des R. Sabbatai Scheftel H., Rabbiners in Wien, des Sohnes des „Scheloh" war. (s. über Letzteren oben S. 97. Nr. V.) Das ist unrichtig: 1. Hieß der Vater des Josef H. Jekuthiel Lesel und nicht Abraham, wie schon oben erwähnt wird. 2. Hatte Scheftel, der Sohn des Scheloh nur einen einzigen Sohn Jesaja Hurwitz, Rabbiner in Posen, wie aus seinem Testament hervorgeht. 3. Stimmt der zeitliche Zusamenhang nicht. Wie sollte der vermeintlichte Urenkel von Scheftel, der im Jahre 1660 in Wien als 60jähriger starb,4 10 Jahre später als Rabbiner von Przemysl, einer der Hauptgemeinden der „Vierländer", und Synodalrabbiner gewirkt haben? 1 Buber-„Ansche Schein" Nr. 284. 2 Buber Kirja Nisgaba Nr. 248. 8 siehe all dies im Titelblatte seines Buches. 4 Wachstein a. a. o. 228

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