Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 2 (1931-1932)
- Issue
- 3 (März 1932)
- Date
- 1932-03-01
- Page
- Seite 202 (sequence 40)
- Language
- German
- Belongs to
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saanmen 120 fl. Auch die bereits oben angeführte Aufzeichnung wiederholt sich in dieser Konsignation vom Jahre 1754, indem es hier nochmals heißt: „Rüben Philipp Breslau, im Dienste bei Herrn Sünzheimer in Wien, weil er daselbst sein Vermögen nicht mehr hatt substituiren können, sich anhero begeben, umb sparsamb zu leben, führt keinen Handel, wohnt im Zins. Hat an Vermögen 5000 Gulden. Zahlt Höriggeld 30 fl, Schutzgeld 25 fl. Von diesem Rüben Philipp Breslau, der ein Urenkel des bereits mehrerwähnten Hirsch Lasels (Seite 57.) war, wird noch weiter Näheres berichtet werden. 1755. Vorsteher Iczik Geiringer, Stz. 57. Darunter neu: Leb Aschkenas Oppenheim. Im Januar dieses Jahres 1755, kamen die Delegierten der Landesbemessungskommission für die Toleranzgebühr, über erwähnte Weisung der Königin Maria Theresia, neuerlich zu einer Sitzung zusammen. Bei dieser Beratung war die Stampfener Judengemeinde durch Moyses Herzfeld, Wolff Jakob u. Samuel Markus, Gemeindebeisitzer, vertreten. Jedoch fand das Ansuchen der Stampfener Juden wegen Herabsetzung der ihnen auferlegten Toleranzgebühr, bei der Mehrheit der Anwesenden wieder keinerlei Beachtung. Die Stampfener Juden verweigerten daher jede Zahlung an Toleranzgebühren bis zum Jahre 1760. In diesem Jahre 1760, wie weiter bei der Geschichte dieses Jahres mitgeteilt wird, konstituierte sich neuerdings eine Bemessungskommission, die wiederholt sich anstrengte einen annehmbaren Zahlungsmodus in die Wege zu leiten. Bis zu diesem Termin blieb die Stampfener Judengemeinde schon mit einer sehr ansehnlichen Summe im Rückstände. 1756. Vorsteher Reb Mosche Herzfeld, Stz. 60. Von Michaeli bis Ende 1756 ist jedoch zum ersten Mal Vorsteher Kaufmann Rafael, Schwiegersohn des Reb. Sanvil Geiringer und Schwager des Reb Iczik Geiringer, früheren Gemeindevorstehers. 1757. Vorsteher Kaufmann Rafael Stz. 62. In diesem Jahre starb Reb Sanvil Geiringer, Schwiegervater dieses Kaufmann Rafaels. — 1758. Vorsteher Kaufmann Rafael Stz. 62. Jedoch von Michaeli bis Ende 1758 bekleidet wieder Iczik Geiringer, Schwager des Kaufmann Rafael das Vorsteheramt in der jüd. Gemeinde. 1759- Vorsteher Reb Iczik Geiringer Stz. 53. 1760. Vorsteher Iczik Geiringer Stz. 54. Im Acta Judaeorum 100. des Landesarchives, der Hauptstadt Budapest, ist folgendes 202