Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1932-03-01 · 3 (März 1932) · p. Seite 200

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
2 (1931-1932)
Issue
3 (März 1932)
Date
1932-03-01
Page
Seite 200 (sequence 38)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2416673-2416680-2416684--0538-2417258
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Marcus Aybenschützer war der Sohn des berühmten Hamburger Oberrabbiners Jonathan Aybenschütz, von dem und diesem seinem Sohne noch weiter die Rede sein wird. 1751. Vorsteher Reb Izik Geiringer, Sohn des Reb Sanvil, und Schwiegervater des späteren Rabbiners der Gemeinde Stampfen, Namens Natan Arholz. Stz. 62. Von diesem Jahre hatte die Gemeinde 2 Melamdim-Religionslehrer, Reb Izik und Reb Ahron Melamed. — 1752. Vorsteher Reb Izik Geiringer, Stz. 62. — Die Gemeinde stellt einen dritten Melamed-Religionslehrer Reb Wolf an. Nebst obenerwähntem Reb Schmül Owen (Ofen), kommt nun, wie die bevorstehende „Consignation" erwähnt, dessen Bruder Reb Mosche Owen und ein Reb Gersch'on (Gerson), Katz Miwine (aus Wien) regelmäßig unter den Steuerzahlern vor. In diesem Jahre kommt in dem wie erwähnt — gewöhnlich mit der Überschrift p"sb t " pn inr r; mwa naSain^rüi Wmi död d^dö versehenen Steuerzahlerregister zum ersten Mal an der vorletzten Stelle eingetragene Steuerzahler, der bereits in der Consignation erwähnte Marcus Aybenschützer ptPJJJa^K^TIÖ'l, Sohn seines berühmten Vaters Jonatan Eibenschütz vor. In seiner Rubrik ist er mit 5 fl besteuert, wobei die Bemerkung lesbar ist »b?7p V/3? jrtt' (entrichtet durch die Gemeinde), wo er dann in den folgenden Quartalen u. Jahren bis 1758, bald an sechster, bald an vierter und dann wieder an vorletzten mit 4, 5, 6 u. 7 fl besteuert erscheint, um dann jedoch vom Quartal Johanni—Michaeli des Jahres 1758 aus dem Steuerregister gänzlich wegzubleiben.1 1753. Vorsteher Jczik Geiringer, Stz. 58. In diesem Jahre 1753 richten die Juden Stampfens neuerlich ein Majestätsgesuch an die Königin Maria Theresia, ihnen von der ungeheuren, auf sie ausgeworfenen Toleranzsteuer, einen Nachlaß zu gewähren. Auf dieses Ansuchen der Stampfener Juden, ordnete die Königin Maria Theresia in ihrem am 16. Oktober 1753 erlassenen „Intimatum", eine neuerliche Untersuchung dieser Angelegenheit der Stampfener Juden an. (Siehe Acta Judaeorum Lade B. Fase. 9, im Landesarchiv der Hauptstadt Budapest.) 1 Im acta Judaeorum 4., Conscription des Landesarchivs, von diesem Jahre 1752 sind 50 jüdische Familien vermerkt, unter denen Isaac Kollis als Rabbiner benannt ist, Moyses und Samuel Owen und 3 Musikanten vorkommen. 200

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.