Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 2 (1931-1932)
- Issue
- 2 (Dezember 1931)
- Date
- 1931-12-01
- Page
- Seite 107 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2416673-2416680-2416683--0442-2417161- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
3. Moises Salomon, neu Moises Sachs, 4. Jole Dann, neu Jakob Rosenberger, 5. Markus Wolf, neu Markus lascher, 6. Hersehl Markus, neu Juda Nascher, 7. Michl Joma, neu Michl Teutsch, 8. Moises Poiiaschek, neu Moises Pollaschek, 9. Isak Seiinka, neu Isak Seiinka, 10. Bernard Josef, neu Bernard Laad, 11. Abraham Bernard, neu Abraham Laad, 12. Markus Hanßl, neu Markus Adler, 13. Markus Moises, neu Martin Freiberger, 14. Bernard Freystetter, neu Bernard Qanßl, 15. Mandl Gerstl, neu Markus Zuckermann, 16. Salomon Bernard ,neu Salomon Laad, 17. Löbl Markus, neu Juda Reich, 18. Markus Löbl, neu Markus Reich, 19. Bernhard Gabriel, neu Bernard Freund, 20. Wolf Hersehl, neu Benjamin Wolf. Sie durften sich somit ihre neuen Namen w ä h 1 e n. Später, finden sich statt der eingetragenen die neueren Schreibungen Stiasny, Deutsch, Sax, Polaschek, Selenko oder Seiinger und Lott (anstatt Sstiastny, Teutsch, Sachs, Pollaschek, Seiinka und Laad). Als Kosteletzer Familiant wird 1848 auch Hermann Frankl erwähnt, der aber vielleicht keiner in Göding beheimateten Familie angehörte. Von den Kosteletzer Familien wohnten Joachim David (und sein Sohn? David Joachim) vor der Vertreibung in Luschitz, Isak Seiinka in Mutienitz, Moises Salamon (Sohn des Salamon Moises?) in Göding Nr. 6, Markus Wolf (und sein Sohn? Hersehl Markus) in Nr. 5, ebenso Mändl Gerstl, Moises Pollaschek und Markus Hansl (Sohn? des Hansl Markus) in Nr. 2, Löbl Markus (und sein Sohn? Markus Löbl) in Nr. 7, Mich! Jume in Nr. 15. Diese Familie und die des Mändl Gerstl dürfte mit besonderer Sicherheit bis vor 1694 nachzuweisen sein. In Kosteletz blieb die Gemeinde bis etwa 1848 bestehen, freilich mit stetig abnehmender Bewohnerzahl. Denn da die Inhaber einer Familienstelle auch an anderen Orten wohnen durften als an ihrem Zuständigkeitsorte, so finden sich z. B. in Göding seit dem Wiederbeginn der dortigen Gemeinde nach und nach wieder die 107