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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1931-12-01 · 2 (Dezember 1931) · p. Seite 108

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
2 (1931-1932)
Issue
2 (Dezember 1931)
Date
1931-12-01
Page
Seite 108 (sequence 22)
Language
German
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Kosteletzer Familien Adler, Deutsch, Frankl, Lott, Nascher, Polaschek, Selenko, Stiasny und Sax ansässig. Andere mögen in das benachbarte größere und daher, für ihren Handelsbetrieb bequemere Gaya oder in andere Städte gezogen sein und schließlich scheint sich die Kosteletzer Gemeinde einfach durch Wegzug aller Angehörigen aufgelöst zu haben. So mag es gekommen sein, daß die Matriken jetzt bei der Kultusgemeinde Gaya aufbewahrt werden. Aus ihnen erfährt man: Joachim Sstiastny starb am 20. April 1789. Ihm folgte Jude Zelinka (gestorben 1830); dessen Nachkommen auf Stelle Nr. 1 wanderten nach seinem Tode nach Ungarn aus; die Stelle erhielt 1821 Salomon Freund, dessen Kinder aus zweiter Ehe Bernhard und Betty noch 1830 und 1831 in Kosteletz geboren wurden. Die Stelle 2 erhielt nach David Sstiastny (gest. 1808) Lazar Loth, der nach 1819 nach Oswietiman gezogen zu sein scheint. Auf den 1816 gestorbenen Moises Sachs (Nr. 3) folgte Bernhard Reich, dann sein Sohn Gottlieb Reich (seit 1818); die Familie lebte noch 1827 in Kosteletz. Stelle 4: Jakob Rosenberger starb 1824; an seine Stelle trat Bernhard Sax, 1847 dessen Sohn Moises Sax, der nach Göding entlassen wurde. Familienstelle 5: Auf Markus Nascher folgte 1807 Jakob Pael, ihm 1827 der in Kosteletz gebo rene Friedrich Loth, der noch 1829 daselbst ansässig war. Stelle 6: Diese erhielt bald Salomon Birnbaum, dann sein Sohn Moises Birnbaum und 1818 Salomon Reich. 7. Michael Deutsch starb 1807, worauf 1808 der Sohn Samuel Deutsch folgte; er ist noch 1834 nachweislich. 8. Lazar Pollaschek starb ca. 1826; die Stelle wurde dem Alexander Rosenfeld aus Koritschan verliehen, der noch 1829, bekannt ist; die ganze Familie ist später nach Ungarn ausgewandert. 9. Mayer Adler wohnte von vornherein in Göding; sein Stellennachfolger wurde 1821 Abraham Loth. 10. Bernhard Laad starb am 15. Jänner 1789. Seine Stelle bekam Juda Freund; dieser hatte 1834 den Markus Suel zum Nachfolger (noch 1850 in Kosteletz). 11. Nach Abraham Laad kam 1836 Samuel Reich. 12. Nach Markus Adler kam etwa 1817 Josef Reich (noch 1825 ansässig). 13. Markus Freiberger starb 1827; ihm folgte sein Verwandter (Neffe?) Jakob Freiberger. 14. Maier Freibergers Stelle wurde etwa 1834 dem Salomon Sax verliehen, der sich noch 1840 findet 15. Isak Reich wird seit 1781 und noch 1829 genannt. 16. Salamons Laads 108

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