Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 2 (1931-1932)
- Issue
- 1 (September 1931)
- Date
- 1931-09-01
- Page
- Seite 50 (sequence 52)
- Language
- German
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Erwiderung. Von D. Herzog, Graz. Zu den hier dargelegten Ausführungen möchte ich folgendes bemerken: Auch mir war es genügend bekannt, daß in frühmittelalterlichen Texten das Wort „Sachsen" gewöhnlich mit „tf^DT"' umschrieben wird und wollte ich dies auch in einer Fußnote vermerken. Aber bei der bekannten Willkür der Transkription deutscher Wörter — namentlich der Städte- und Ländernamen — ins Hebräische, eine bindende Norm gab es ja da nicht, glaubte ich dies nicht besonders anmerken zu müssen. Ganz besonders in Bezug auf die Zungenlaute wissen wir es ja ganz genau, daß da das stimmhafte spirantische, weiche „j" sehr oft mit dem stimmlos spirantischen, harten „q" und ,w wechselt. So z. B. sagt auch Salman Margulies in seinem „p^ 3*^", Warschau, 1884, II 18, Kol. 2, s. v. pKtr nt »■ewn »"snnrnw ntrn b"vta twn nvnpj rwsh dttu n&bnriB pnw enno diso trw3? to stdj dk p »*ei DHtsnrrö ♦ysr *nrb\ nv wü2v rviBBwm pj? "is di^jt n^sr 102 toti 'Di tri Ktonön ffonp dto man «pm -rro nmn ,tt^ bwbi nn»t ntv kiw erriö smpn nan tuitttop er»i DJie^er Tai n^nno 'tn an yyx wvfrn ixvi yxvü nnna rmiTi psrr iB2 rar tiBm >ripyx npjn ioai pntPDT nrrviKö dpw rr^ hphik n»«o nn Krrai d» »"ds ^"bs 3"j ns^nriB n^B^pi hb tysts rrr pt nro n? pim on waoa» pa am ^dib ^nrr 13K3P *6KB2B2 ffpim DU D^JH 'B2&> pa D^BJJB^ *f?n n»mpöa# ♦'Di ^ko» pyb "mtbw" atrn jBp^ pjn b)üv\ tyb mm ^tb Ist dies nun schon bei solchen Nominibus propriis der Fall, bei welchen die religiöse Scheu ganz besonderes Gewicht auf eine richtige Schreibung gelegt hat, wie erst war der .Willkür Tür und Tor bei Wörtern und Texten geöffnet, an deren Transskribierung dem Schreiber ja weiter nichts lag! So habe ich denn auch in alten steierischen Urkunden gefunden, daß der Ortsnamen „Sachsenfeld" bald ,/i^TUtPajtt" *), bald wieder „n^BJttOJW'2) geschrieben wird. Wir sehen also, daß es für dieses anlautende „S" keine fest- 50