Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 2 (1931-1932)
- Issue
- 1 (September 1931)
- Date
- 1931-09-01
- Page
- Seite 51 (sequence 53)
- Language
- German
- Belongs to
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stehende Norm der Transskription gibt. Aus der also, wenn auch öfter, vorkommenden Schreibung „tftWf" *ür „Sachsen" irgendwelche Schlüsse zu ziehen, erscheint mir darum nach diesen Darlegungen unzulässig. Noch weniger aber kann der zweite Einwand hier ins Treffen geführt werden, indem gesagt wird, es hätte bei der Richtigkeit der von mir dargelegten Vermutung lauten müssen: rU^EI KtP3T und nicht tib&\* Das ist Sanz unrichtig. Wohl hätte man auch eine solche Ausdrucksweise erwarten können, aber nichts hindert und es kann auch sprachlich nicht als unrichtig bezeichnet werden, wenn geschrieben wurde: ,T5KlMtP3KtP2* Auch bedenke man, daß wenn dieser 2. Einwand richtig wäre, ja dann auch dem nicht anzuzweifelnden: D^rrM entweder das Wort °der nnöHi hätte vorangehen müssen! Was aber nicht der Fall ist. So sehr ich also meine Lesung nur als eine Vermutung hinstellte, wird dieselbe denn doch schon mit gewichtigeren und trefflicheren Argumenten, als es die obenerwähnten sind, widerlegt werden müssen, um sie ins Wanken zu bringen. Die dargelegten Einwendungen wirken tatsächlich — auf mich zumindest — nicht überzeugend.3) Zum Schlüsse möchte ich noch 2 Druckfehler, die sich in meine Arbeit eingeschlichen haben, hier berichtigen. So muß es Jahrg. I, Seite 223, Z. 5 v. u. für: naonnufld richtig heißen: nonnuli und Seite 224, Z. 3 v. o. für bWT2 richtig: htm* Anmerkungen: x) Vgl. meine Arbeit: Jüdische Grabsteine und Urkunden aus der Steiermark, Breslau 1931, S. 20, Anm. 1, [MS., Jahrg. 75 (NF. 39) 45, Anm. 1], wo es für: Sachsenwald heißen muß: Sachsenweld (Sachsenfeld). Es ist dies ein Ort in der südlichen Steiermark, im Sannetale, im Bezirke Cilli (Celje) in Jugoslavien. 2) Auffallend, wieder aber ein Beweis für die Willkür, mit der in mittelalterlichen Texten transskribiert worden, ist, daß das „s" im Anlaut der zweiten Sylbe, obschon es in vielen Gegenden in der Aussprache dem „s" in dem Worte „Rose" klangähnlich ist, durchgehendes mit wiedergegeben wird. 51