Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 9 (1912)
- Issue
- Heft 3-4
- Article
- Was kann und soll der Jüdische Nationalfonds zur Förderung der Ansiedlung der Jemeniten in Palästina tun?
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 77 (sequence 3)
- Language
- German
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nitischen Ansiedlungen in Rechoboth und Rischon le Zion habe ich ausführlich in'der genannten Nummer der „Welt" berichtet und will mich hier nicht wiederholen. Ich möchte nur noch hinzufügen, daß in letzter Zeit die Einwanderung der Jemeniten eine andauernde ist, wofür dem Verein „Esra" in Berlin der Dank der Einsichtigen gebührt. Es kommt nun alles darauf an, sie möglichst bald in einem landwirtschaftlichen Milieu seßhaft zu machen. Vor kurzem, schrieb ich daher in einem kleinen Aufsatz: „Im ganzen Jemen gibt es ca. 5000 Familien. Diese 5000 Familien arbeitsamer und anspruchsloser Menschen, die zu den besten Elementen unseres Volkes gehören, müssen wir unter uns haben. Ein glücklicher, alle ö Ein Oelbaum aus den jungen Pflanzungen. Beteiligten befriedigender Anfang ist bereits gemacht worden. Um einmal ganze Arbeit zu machen, ist es erforderlich, das jährlich 500 Familien angesiedelt werden. So könnte man in zehn Jahren mit dem „Galuth Teman". das bereits Maimonides Kopfzerbrechen verursacht hat, ein für alle Mal aufräumen. Um aber 500 Jemenitenfamilien anzusiedeln, braucht man 500 Häuschen, die mit Gartenland 250.000 Frcs. kosten. Die Frage ist zuguterletzt also die: Wer schafft uns jährlich 250.000 Frcs. für 5C0 Häuschen — während voller zehn Jahre?" Auf diese meine Frage hat nun Herr Davis Trietsch am 5. Jänner 1912 in der „Welt" reagiert. Er sagte dort u. a.: „Wenn die von F e 1 d m a n n aufgestellte Behauptung sich zweifelsfrei feststellen läßt, so dürfte es verhältnismäßig leicht sein, auf Grund dieser für die Allgemeinheit ganz neuen Ziffern tatsächlich die 250.000 Frcs. per Jahr 77