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Palästina · 1927-01-01 · Heft 12 · p. Seite 567

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
10 (1927)
Issue
Heft 12
Article
Jubiläumsrückschau
Date
1927-01-01
Page
Seite 567 (sequence 7)
Language
German
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567 genug. Die Zahl der Kinder und der Jugendlichen bis 18 Jahre in Tel-Awiiw w.ä£ 5685-: 12.223 von 34.200 Einwohnern, das* sind über ein Drittei XTeKAwiw le Gr ha -Mis.par.imv Seite 35). *) In der Zählung der landwirtschaftlichen Bevölkerung der - Zionistischen Exekutive vom -April 1927 finden wir, daß in den Moschawim die Zahl der Kinder fast 50 Prozent jener der Erwachsenen betrug (838 von 1715), was aber noch überboten wird von den Yemeniten,- die 70 Prozent aufweisen. (Report der Exekutive an den XV. Kongreß, Seite 331.) Was die V erteilüng der jüdischen Bevölkerung betrifft, so hat die jüdisch-städtische Bevölkerung zusammengenommen in. jenen Städten, in denen nicht .ausschließlich: Araber' wohnen, die; M a j o r i t ä t. In d i e s e n Städten. lebteii 1922 zirka 100.000 nichtjüdische Bewohner, mit Zuwachs bis Ende 1926: 120.000, indes die jüdisch-städtische Bevölkerung in da e se ri Städten 130.000 ausmacht. Das Wichtigste jedoch ist, daß die Juden vornehmlich gerade in den größten Städten, die wirtschaftlich die Hauptbedeutung haben, in den Hafenorten Jaffa, Tel-Awiw und Haifa sowie der Hauptstadt Jerusalem konzentriert sind. Am Lande hat sich seit 1914 die Zahl der Juden fast verdreifacht, sie betrug nach der schon erwähnten Zählung 30.500 gegenüber zirka 12.000 im Jahre 1914. Aber gerade hier ist das Mißverhältnis gegenüber der arabischen ländlichen Bevölkerung, die Ende 1926: 520.000 Seelen gezählt haben dürfte, ein ganz ungeheures. Die Juden machen auch noch nicht 6 Prozent (rund 30.000 von zusammen 550.000 Seelen) der Landbevölkerung aus. Und wenn man auch in Berücksichtigung ziehen wollte, daß die intensiven, modern betriebenen jüdischen Kolonien nicht mit dem Durchschnitt der fellachischein Wirtschaften verglichen werden können, so ist es vom politischen, nationalen und ökonomischen Standpunktklar, daß idie Ausdehnung der landwirtschaftlich e n K o 1 o n i .s a t i o n d i e a 11 e r w i c h t i g s t e Aufgabe für-die zionistische Arbeit ist. Innerhalb der jüdischen Bevölkerung Palästinas macht die landwirtschaftliche zirka 20 Prozent aus, ein ungemein günstiges Verhältnis, das e.s natürlich im Galuth bei den Juden nirgends gibt; Insgesamt hat sich der jüdische Anteil an der Gesamtbevölkerung von zirka 7 Prozent im Jahre 1919 auf über 17 Prozent Ende 1926 gehoben. .*) Anmerkung: Soeben erscheint die Statistik von Tel-Awiw für 5687. Es wurden 2025 Geburten registriert. (Die wirkliche Ziffer ist viel höher, da nicht alle Mädchen «angemeldet wurden. Ob dagegen auch Geburten von nicht in Tel-Awiw wohnhaften Müttern, welche die dortigen* Spitäler aufsuchten, in der Ziffer enthalten sind, wird nicht angegeben.), Bei 37.729 Einwohnern (ist dies eine Rate von 5,3 Prozent gegenüber .. 3,3 Prozent im Durchschnitt 1925. Eine so hohe Geburtenrate kommt in Europa nicht mehr vor, sie entspricht -jener der Mohammedaner in Palästina,"'die aber eine doppelt so hohe Sterberate als die Juden aufweisen.

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