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Palästina · 1938-01-01 · Heft 1 (Januar 1938) · p. Seite 5

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Journal
Palästina
Volume
21 (1938)
Issue
Heft 1 (Januar 1938)
Article
Die Siedlungskapazität der Orientländer
Date
1938-01-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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wässerbare Fläche verteilt, ergeben sich Ziffern von 19 und 35 pro Quadratkilometer, eine Ziffer, die weit unter denen der Anbaus gebiete anderer Mittelmeerländer liegt. Einteilung der Boden des Irak (Quadratkilometer) Provinz Gesamt« fläche Teilweise terrttettgfafl tewistttTfZow bearbeitete Gebiete Bewäsaertmgazone Zusätzlich anbaufähiges Gebiet Insgesamt kultivierbar und kultiviert Durchschnittl. Dichte pro q km für aas kultivierbare Gebiet Ebenen von Kanälen her bewassert*) mit Motorpumpen bewassert*) Mosul 45.300 14.580 _ ' _ 270 15.040 22 Arbil 16.600 7.010 ~ — : ~ 7.160 15 Sulimani 9.500 2.420 — — 2.550 37 Kirkuk 20.800 12.020 — '■ — 3.240 15.260 13 Diyala 16.200 710 2.760 90 260 3.820 67 Baghdad 22.100 —- 1.710 2.270 890 4.870 98 Dulaim 124.500 — 920 630 20 1.570 95 Kerbela 21.200 — 660 — 20 680 — Hilla 8.100 — 4.570 330 1.630 6.530 21 Km 16.400 — 4.680 3.860 2.170 10.710 20 Diwaniya 83.000 3.770 2.180 5.520 11.470 40 Muntafiq 38.700 — 4.440 270 370 5.080 72 Amara 19.700 — 5.670 1.010 — 6.680 36 Basra 10.900 — 610**) 60 110 780 284 Total 453.500 36.740 29.790 10.700 14.500 92.200 36 Aus dem Vergleich der Bevölkerungsdichte mit der anderer Länder erhellt ohne weiteres, daß der bewässerbare Boden im Irak noch eine kaum abzuschätzende Verdichtung der Bevölkerung ertragen kann. Eine solche durch Einwanderung herbeigeführte Zunahme der Bevölkerung wurde von maßgebenden irakischen Kreisen selbst als unumgänglich für das Aufblühen des Landes bezeichnet. So führte Dschafar el Askari, der frühere Premierminister des Irak, in einem Aufsatz für die Royal Central Asian Society folgendes aus: „Die Größe des Landes (Irak) beträgt etwa das Dreifache des von England und Wales, obwohl unsere Bevölkerung nur drei Millionen zählt. Im Niltal von Assuan bis zum Meere lebt eine Bevölkerung von rund 13 Millionen auf Böden, die durch ein System der Flußbewässerung ihren Wasserbedarf erhalten. Die bewässerbare Fläche im Irak wäre zweifellos nicht kleiner als die Aegyptens. Wir können daher von vornherein sagen, daß Irak mehr als alles andere eine *) Die hier angeführten Ländereien sind nur sehr unvollständig bewässert. **) Dattelpflanzungen durch Gezeiten bewässert.

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