Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 20 (1937)
- Issue
- Heft 8-9 (August 1937)
- Article
- Die Haifa-Bay Development Company vor neuen Aufgaben
- Date
- 1937-08-01
- Page
- Seite 429 (sequence 4)
- Language
- German
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in Frage, während zwei Drittel dieser Zone in dem von den Kurdani-Quellen und dem Naamen malariagefährdeten Gebiet liegen. , 2. Zur Schalom: 1500 Dunam, zirka 3^ km nördlich von Kirjath Bialik und Kirjath Motzkin gelegen, befinden sich heute noch in dem vom Naamenfluß und Kurdani malariagefährdeten Gebiet. 3. Zone D schließt an die östliche Grenze der KKL-Böden an und ist nach sachverständiger Ansicht als malariafrei anzusehen. In dieser Zone liegt unter anderem ein Block von zirka 500 Dunam, welcher der Gruppe »Nachliel«, Lodz, gehört, bereits in kleine Bauparzellen reparzelliert ist, und dessen Aufschließung und Bebauung noch im Laufe dieses Jahres beginnen soll. Mit den übrigen Bodenbesitzern dieser Zone hat die Gesellschaft wegen Aufschließung ihrer Böden die Verhandlungen aufgenommen. 4. Kirjath Benjamin. Zur Zone D gehört auch auf der südlichen Seite der Straße nach Kfar Ata, ein Block von 1170 1-Dunam-Parzellen, den die HBDC an eine Tochtergesellschaft der Bank Halvaa wechissachon, Haifa, verkauft hat, und dessen Besiedlung durch die Genossenschaft »Kirjath Benjamin« bereits in Angriff genommen ist. Dort stehen heute zirka 50 Häuser; für den weiteren Ausbau dieser Siedlung arbeitet die Gesellschaft mit der Leitung dieser Genossenschaft zusammen. 5. Zone F und G gehören zu den Böden, auf denen von einer kleinen Gruppe eine vorstädtische Besiedlung begonnen wurde, deren Ausbau ein dringendes Erfordernis ist, da die vorhandenen 25 Familien eine zu kleine Einheitsverwaltung bilden. In dieser Zone ist noch die prinzipielle Frage zu entscheiden, inwieweit eine industrielle Entwicklung, und inwieweit eine vorstädtische Siedlung angebahnt werden soll. 6. Z o n e H. Die Zone H schließlich ist zirka 800 Dunam groß, eine ausgesprochene Industriezone im Kishonknie, in nächster Nachbarschaft des Regierungsflughafens gelegen. Diese Zone soll in Zukunft durch eine Brücke über den Kishon eine kürzeste Verbindung mit dem Hafen erhalten und sobald die Regierung den Bau dieser Brücke und der Straße zum Hafengelände durchgeführt haben wird, ist zu erwarten, daß eine schnelle industrielle Entwicklung dieser Böden einsetzt. Die erste Etappe der neuen Tätigkeit der HBDC wird die Reparzellierung der gegenwärtigen, auf landwirtschaftliche Verwendung zugeschnittenen Parzeilen in jene Ausmaße sein, welche für den neuen Verwendungszweck am besten geeignet sind. Die neu geschaffenen Parzellen sollen sodann unter Berücksichtigung des Bedarfes für Verkehrsflächen öffentliche Anlagen zu zweckmäßigen Verbauungseinheiten zusammengefaßt werden. Und schließlich soll die Aufschließung der neu geschaffenen Blocks durch Innenstraßen, Wasserleitungen, Strom und nötigenfalls auch durch Kanalisation erfolgen. Die Reihenfolge, in welcher diese Arbeiten auszuführen sind, wird sich nach verschiedenen Gesichtspunkten richten müssen. Sie wird zum Teil durch die Verkehrsverhältnisse und durch die Nachfrage der Wohnungsinteressenten nach bestimmten Gebieten bestimmt werden und so von selbst zu einer Fortsetzung der KKL-Siedlungen führen; zum anderen Teil wird es si«h um den Ausbau schon vorhandener Siedlungspunkte — wie etwa Kirjath Benjamin und Irganim — handeln; schließlich wird sie aber auch von der Bereitschaft der Parzellenbesitzer zum Abschluß der notwendigen Übereinkommen (Preispolitik) und von den Vorarbeiten abhängen, die an einzelnen Punkten schon von ihnen geleistet wurden. Jedenfalls sind aber alle diese Maßnahmen nur als Vorbereitungen für den eigentlichen Zweck zu betrachten, der in der Verbauung des Bodens liegt. Schon jetzt zeigt sich, daß eine Anzahl von Bodenbesitzern das Bestreben hat, ihre Böden selbst zu verbauen, um die fertigen Objekte zu verkaufen oder zu vermieten. Bei anderen besteht