Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 20 (1937)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1937)
- Article
- Geophysikalische Arbeiten bei der Wassererschliessung in Palästina
- Date
- 1937-02-01
- Page
- Seite 67 (sequence 11)
- Language
- German
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Bohrarbeiten abgeschlossen 14: Wassermenge Bohrtiefe Lage des Wasser¬ Absenkung Ort in m3/Stunden in Meter spiegels bei ca. Meter von ca. Meter Beth Alfa15 70 92 60 12 Beertuvia 70 70 52 10 Kfar Menachem 15/20 28 19 9 El Kheima 0.5 41 21 12 Ramleh 30/40 236 70 25 Petach Tikwah 140 80 35 12 Gan Hascharon 70 70 40 10 Zofit 65 70 36 10 Schamrot 60 60 45 10 Hakowesch > 200 156 45 < 3 Quaqun 16 80 80 11 10 Lobsowsky- Kerkur17 > 200 39 38 < 1 Ain Shemer 200 40 28 12 Blum-Kerkur18 30 115 30 50 Mischmaroth 17 90 25 10 Atlit 50 41 30 6 Kfar Ata 60 60 45 10 Nahalal-Moschaw 20 40 0 20 Nahalal-Schule I19 1 60 — — Nahalal-Schule II19 2 50 — — Kfar Hachoresch 0.5 50 8 20 Merchawia 19 — 165 — — An 18 von 21 Plätzen, das heißt bei mehr als 85% derjenigen Fälle, die eine Kontrolle bedeuten, haben sich die Voraussagen grundsätzlich und überwiegend auch In Einzelheiten bestätigt. Hierher fallen Angaben über die zu erwartende Qualität und Menge des Wassers wie auch über die zu durchbohrenden Schichten. Die angeratenen und bisher beendeten Bohrungen haben meist größere Wassermengen erschlossen und derartige Aufschlüsse über die unterirdischen Wasser Verhältnisse geliefert, daß die Wasserfrage der betreffenden Gebiete weitgehend als gelöst betrachtet werden kann. Die mitgeteilten Daten erlauben dem Fachmann eine exakte Prüfung. 14 Bohrarbeiten noch nicht abgeschlossen: Kfar Benjamin, Kfar Nordau, Artuf-West, Artuf-Ost, El Maliha, Petach Tikwah, Gutmann—-Kfar Saba, Lichtenstein—Kfar Saba, Gan Chaim, Wolowelski-Kerkur, Schaar Haamakim, Kuskus Tabun I, Kuskus Tabun II, Jedda, Sarid, Ginegar, Kfar Gideon, Sedschera, Faludscha. 15 Der Salzgehalt des Wassers ist hier höher als normal (300 bis 350 mg/Liter) und liegt nahe der Grenze der Benützbarkeit. 16 Hier rieten wir zur Fortsetzung einer Bohrung. Genügende Wassermengen wurden jedoch schon mittels einer technischen Verbesserung der bestehenden Anlage erzielt. 17 Hier wurde das positive Ergebnis einer Grabung gleichzeitig mit Abschluß der Untersuchung bekannt. 18 Die hier erschlossene Wassermenge bleibt hinter den Ergebnissen zurück. 19 An diesen Stellen rieten wir von Bohrungen ab. Die gegen unseren Rat unternommenen Maßnahmen haben das negative Ergebnis bestätigt.