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Palästina · 1936-11-01 · Heft 11 (November 1936) · p. Seite 560

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
19 (1936)
Issue
Heft 11 (November 1936)
Article
Transjordanien und Palästina
Date
1936-11-01
Page
Seite 560 (sequence 2)
Language
German
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aus nachstehender Übersicht zu ersehen ist, stellen die Lizenzen und Steuern die größten Einnahmeposten dar. Es folgen Zölle und Gerichtsgebühren. Trans jordanische Budgeteinnahmen für die Finanzjahre 1931/32 bis 1934/35: Titel 1931/32 1932/33 1933/34 1934/35 in £P 65,039 82.397 103.530 98.627 Lizenzen und Steuern..... 111.384 117.159 101.611 113.057 Gerichtseinnahmen und Gebühren 24.508 ' 29.804 30.220 23.812 11 027 14.416 12.622 12.982 Einnahmen aus Regierungsbesitz . . 3.317 3.495 2.972 3.198 835 863 609 1.523 5,215 4.794 8.906 11.935 Verkauf von Staatsländereien . . . 1.577 821 1.037 2.124 Lokale Einnahmen . . . 222.902 253.749 261.507 276.258 Zuschuß für Trans jordaniens Grenzkorps . . 30.444 29.139 30.899 31.959 Zuschuß für Transjordaniens 84 700 72.000 65.000 60.000 Zuschuß vom Colonial Development Fund .......... — — 24.006 9.300 Gesamtzuschüsse . . . 115.144 101.139 119.905 101.259 Gesamteinnahmen . . . 338.046 354.888 381.412 377.517 Die Einnahmen im Lande selbst haben sich von 1931/32 bis 1934/35 nur von 222.902 £P auf 276.258 £P erhöht, das heißt um zirka 20%, während das palästinensische Staatseinkommen sich im selben Zeitraum mehr als verdoppelt hat. Diese Regierungszahlen geben aber kein richtiges Bild, da ein Teil der Einnahmen von Palästina und England getragen werden. Zum Beispiel stecken außer den aus der Tabelle ersichtlichen Zuschüssen seitens Englands, die 1934 101.259 £P betrugen, im Kapitel Zölle eine Pauschalzahlung von 17.000 £, die Palästina an Transjordanien für reexportierte Güter nach Transjordanien zahlt. Linterlagen für diese Berechnungen werden nicht veröffentlicht, wie überhaupt Zahlen über den Handel Palästinas mit Trans jordanien und umgekehrt nicht publiziert werden. Da der Transithandel über Palästina nach Transjordanien über die Hälfte kleiner als der Transithandel über Trans jordanien nach Palästina ist (wobei der Transithandel nach Transjordanien über Palästina eine fallende Tendenz aufweist), so erhebt sich mit Recht die Frage, warum die aus Transjordanien nach Palästina reexportierten Güter nicht ebenso durch eine Pauschalzahlung Transjordaniens an Palästina verzollt werden. An diesem sogenannten »Transithandel« Transjordaniens nach Palästina haben die transjordanischen Kaufleute, wie aus einigen Bemerkungen in Regierungsberichten hervorgeht, gute Geschäfte gemacht, was bei einem direkten Transithandel von Irak nach Palästina nicht anzunehmen ist. In Anbetracht der ganzen Umstände der palästinensisch-transjordanischen Zoll- und Handelsbeziehungen können diese 17.000 £ kaum anders als ein Geschenk Palästinas an Trans jordanien aufgefaßt werden. Inbesondere, wenn man noch hinzufügt, daß die Gesamtsumme an Zollvergütungen für Reexporte aus Palästina in 1934/35 25.117 £P betrug, einschließlich der 17.000 £P, so daß zwei Drittel der palästinensischen Reexporte nach Trans jordanien gingen, was natürlich keinesfalls den Tatsachen entsprechen kann, denn das würde bedeuten, daß bei dem Gesamtexport Palästinas von 300.000 £P Waren für 200.000 £P nach Trans jordanien fließen, das heißt zweieinhalb-

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