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Palästina · 1936-11-01 · Heft 11 (November 1936) · p. Seite 556

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
19 (1936)
Issue
Heft 11 (November 1936)
Article
Nutzbare Bodenfläche und Bodennutzung in Palästina
Date
1936-11-01
Page
Seite 556 (sequence 5)
Language
German
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556 1933 1934 1935 Übertrag . . . . 913.511 666.998 564.160 Hülsenfrüchte.......... 62.469 69.929 48.445 26.100 44.758 36A5^ Schlachtvieh: 90.141 173.686 296.990 Ziegen ............ 27.189 44.144 59.854 47.079 126.292 192.436 17.207 41.437 133.869 Butter ,............ 75.424 125.613 191.353 Andere Milchprodukte....... 83.877 138.154 155.020 Eier ,........ 63.245 105.633 138.209 Äpfel , ,........... 44.689 95.263 126.824 Andere frische und getrocknete Früchte . 97.063 175.098 209.604 Ölfrüchte............ 201.031 170.256 208.700 Pflanzliche Öle und Fette...... 168.456 160.230 167.527 Reis.............. 132.238 125.628 193.204 45.257 73.150 97.208 141.865 150.805 206.829 83.139 93.982 94.471 Tabakblätter........... 31.814 43.647 48.090 Insgesamt . . . 2,853.177 3,294.654 4,091.956 Der Getreideimportbedarf schwankt je nach dem Ausfall der Ernte wertmäßig zwischen Yi bis 1 Million £P, der Schlachtviehimport erhöht sich sprunghaft von Jahr zu Jahr und erreicht 1935 eine Höhe von zirka 700.000 £P. Der Import von Milchprodukten und Eiern beträgt 1935 fast 3^2 Million £P, derjenige von Äpfeln und anderen frischen und getrockneten Früchten fast 350.000 £P, der Import von Ölfrüchten und vor allem unraffinierten Ölen 375.000 £P, der Reis- und Kartoffelimport (Reis ersetzt in Palästina Kartoffeln) fast 300.000 £P. Neben diesen wichtigsten Importpositionen besteht ein erheblicher Importbedarf an Gemüsen in frischer und konservierter Form, Hülsenfrüchten, Futtermitteln und anderen Produkten, die im einzelnen wertmäßig von geringer Bedeutung sind. Während es vor allem Aufgabe der intensiven jüdischen Landwirtschaft ist, neben der Zitrusproduktion den Bedarf des Landes an Produkten der Rindvieh- und Geflügelhaltung, Gemüsen und bestimmten Fruchtarten in stärkerem Maße als bisher zu versorgen, steht der arabischen Landwirtschaft im wesentlichen die Deckung des Bedarfes an Getreide, Schlachtvieh, pflanzlichen Ölen, Hülsenfrüchten, Futtermitteln, Kartoffeln und vor allem Gebirgsfrüchten und gewissen Gemüsen offen. Unter Berücksichtigung des steigenden Bedarfes an diesen Produkten lassen sich die Verkaufserlöse der Fellachenwirtschaft durch Ausfüllung dieser Produktionslücken verdoppeln bis verdreifachen. Wenn man von der Zitrusproduktion, die ja im wesentlichen für den Export bestimmt ist, absieht, so repräsentiert die landwirtschaftliche Produktion Palästinas einen Wert von zirka 4 bis 4}^ Millionen £P, davon entfallen rund 1 Million £P auf den jüdischen Sektor. Dieser Produktionswert enthält erhebliche Fracht- und Verarbeitungskosten wie sonstige Handelsspesen. Anderseits kommt vor dem Eintritt auf den inländischen Markt der Zoll hinzu, der ungefähr 1 Million £P ausmacht. Einschließlich des Zolles dürfte der Wert der eingeführten Produkte abzüglich der Handels- und Verarbeitungsspesen annähernd dem landwirtschaftlichen Produktions-

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