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Palästina · 1936-11-01 · Heft 11 (November 1936) · p. Seite 554

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
19 (1936)
Issue
Heft 11 (November 1936)
Article
Nutzbare Bodenfläche und Bodennutzung in Palästina
Date
1936-11-01
Page
Seite 554 (sequence 3)
Language
German
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554 Weizen .... . 2,111.018 Dunam Übertrag . .. . . 6,372.646 Dunam . 2,603.939 Zitrusfläche ca. . . 300.000 „ Durra . . . . . 1,000.577 ., Trauben . . . 149.450 „ 269.220 Melonen . . . 125*875 Kirsenah . . . 189.736 „ Feigen .... 98.742 „ 70.346 „ Mandeln . . . 24.180 „ Linsen .... 80.943 Tomaten . . . 33.216 „ Bohnen, Erbsen . Kartoffeln ca. . . 3AJ77 .„ 12.000 Insgesamt . . . Forstfläche ca. . 7,104.109 . 1,400.000 „ Übertrag . . . . 6,372.646 Insgesamt rund . . 8,500.000 „ Über die Ausdehnung der meisten Gemüse-, Frucht- und Ölbaumkulturen, des Futteranbaues, Weidelandes und anderer Kulturen sowie der Brache liegen keine Ziffern vor. Da die angeführten bekannten Kulturflächen einschließlich der Forstfläche bereits 8J/£ Millionen Dunam umfassen, dürfte die gesamte bereits bebaute Fläche ungefähr 12 Millionen Dunam betragen. Diese Annahme steht auch mit der anläßlich der Volkszählung durchgeführten Erhebung vom Jahre 1931 im Einklang, die (einschließlich des Südens) eine Kulturfläche von 10 Millionen Dunam ergab, da seit dem Jahre 1931 auf fast allen Gebieten erhebliche Erweiterungen der Anbaufläche stattgefunden haben. Über die anbaufähigen Flächen lassen sich naturgemäß keine exakten Angaben machen, zumal Anbaufähigkeit kein fester Begriff ist, sondern weitgehend von der Entwicklung des Bewässerungssystems und anderen Meliorationen abhängt, die vorausgesetzt werden müssen. Bei einer bebauten Kulturfläche von bereits zirka 12 Millionen Dunam kann aber nicht zweifelhaft sein, daß die potentielle Kulturfläche von ganz Palästina westlich des Jordan mindestens 15 Millionen Dunam beträgt, würden die erforderlichen Bewässerungsanlagen und sonstigen Meliorationen geschaffen. Eine Aufstellung von Weiz2 zeigt die Entwicklung des jüdischen Bodenbesitzes bis zum Jahre 1934, die Bodenkäufe des Jahres 1935 und die ersten fünf Monate 1936 sind ergänzend hinzugefügt: Bis Kriegsende erworben . . 576.538 1920—1934 „ . . 634.335 1935—1936 . . 87,683 (darunter ein Block von 24.550 Dunam im Insgesamt....... 1,298.756 Beerscheba-Bezirk) Von den rund 1.3 Millionen Dunam jüdischen Bodens entfallen zirka 200.000 auf städtische Böden, weitere etwa 200.000 Dunam auf Ödland, Wege usw., so daß rund 900.000 Dunam landwirtschaftlicher Boden verbleiben, von denen derzeit etwa 650.000 Dunam kultiviert sind. . Der landwirtschaftlich bebaute jüdische Boden macht als 5 bis 6 Prozent des gesamten Kulturbodens aus, der in jüdischem Besitz befindliche anbaufähige Boden beläuft sich auf ebenfalls zirka 6 Prozent des gesamten anbaufähigen Bodens. Bei den von den Juden erworbenen Böden handelt es sich zu einem erheblichen Teil um solche, die vor dem Erwerb unkultiviert waren und erst saniert, bewässert und melioriert werden mußten (vor allem Emek Jesreel, Wadi Hawarith, Hulehsümpfe u. a.). Durch die jüdischen Bodenkäufe wurde der arabischen Landbevölkerung nur ein verschwindend geringer Teil landwirtschaftlich genutzten Bodens entzogen. Das 2 Im August-Septemberheft dieser Zeitschrift.

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