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Palästina · 1935-08-01 · Heft 8-9 (August 1935) · p. Seite 407

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 8-9 (August 1935)
Article
Die Entwicklung der jüdischen Landwirtschaft in Palästina und ihr gegenwärtiger Stand
Date
1935-08-01
Page
Seite 407 (sequence 6)
Language
German
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Auf Pica- und Privatboden: Auf KKL-Boden: Bis zum Jahre Bis zum Jahre Zusam¬ Zone: 1920 1924 1929 1934 Summe 1920 1924 1929 1934 Summe men Juda 13 2 6 8 29 7 2 6 20 35 64 Scharon 5 8 13 26 26 39 Schomron 6 2 1 2 11 2 1 ^- 3 6 17 Emek Sebulun und Jesreel — 5 ' 1 6 1 11 10 3 25 31 Unteres Galiläa 7 ^- 7 — — — 7 Oberes Galiläa 2 2 .—■ .—. 4 4 Jordantal 5 1 — — 6 . 2 2 — 1 5 11 33 7 17 19 76 12 16 16 53 97 173 Ober- und Unter-Galiläa blieben im letzten Zeitabschnitt, der so reich an Tätigkeit war, außer aller Entwicklung. Unter den bestehenden Siedlungen befinden sich 7 jemenitische und 2 sephardische. Außer den Dörfern wurden in den letzten zwei Jahren Wirtschaften gegründet, die der Erziehung und der praktischen landwirtschaftlichen Ausbildung von Mädchen und Knaben dienen, außerdem die Versuchsstation und die Arbeiterinnenwktschaften. Ihre Zahl betrug insgesamt 8, davon 7 auf KKL-Boden. Aus zweierlei Geldquellen flössen die Mittel zur Gründung der neuen Dörfer. Die eine Quelle ist das nationale Vermögen, das durch drei Röhren strömt: KKL, KH und andere nationale Institutionen. Ersterer erwarb den Boden, der KH gab den Siedlern Anleihen für Erfordernisse der Ansiedlung. Die 85 Dörfer, die auf KKL-Boden nach dem Krieg entstanden sind, wurden und werden zur Hälfte aus Mitteln des KH errichtet, zur anderen aus Mitteln der Siedlungsgesellschaften, z. B. Hitjaschwuth Haelef (Ansiedlung der Tausend), Nir, Hilfsfonds, Hypothekenbank. In den letzten beiden Jahren hat sich auch die Abteilung für Ansiedlung deutscher Juden in der Jewish Agency mit dieser Tätigkeit befaßt. Eine kleine Anzahl' von Dörfern wurde und wird aus Mitteln der Siedler selbst errichtet, es sind Menschen des Mittelstandes, die ihr Geld zum Aufbau ihrer Wirtschaft anlegen oder es sind Lohnarbeiter aus Dörfern und Städten, die ihre Wirtschaften aus Ersparnissen, die sie von ihrem Arbeitslohn zurückgelegt hatten und mit Hilfe ihrer Arbeit in ihren Feierstunden errichteten. Die zweite Quelle, die der Gründung von Dörfern diente und dient, ist das Privatkapital, das in der Zeit nach dem Krieg die Grundlagen von 43 Dörfern und Farmen legte. Auf drei Hauptwegen gingen diese Vermögen ins Dorf: 1. Auf dem Wege von Kolonisationsgesellschaften innerhalb oder außerhalb des Landes. Die Gesellschaften kaufen den Boden und die siedelnden Mitglieder bauen darauf ihre Dörfer. So wurden Magdiel, Raananah, Ramatajim, Gan Jawne und andere gegründet. Dies war der Weg, der die Juden vor dem Krieg zur landwirtschaftlichen Ansiedlung in Palästina geführt hat. Zu dieser Kategorie gehören auch die Besitzer von Wirtschaften oder Farmen, die als neuer Typus in den letzten zehn Jahren auftraten: Gesellschaften von Menschen mit

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