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Palästina · 1935-08-01 · Heft 8-9 (August 1935) · p. Seite 406

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 8-9 (August 1935)
Article
Die Entwicklung der jüdischen Landwirtschaft in Palästina und ihr gegenwärtiger Stand
Date
1935-08-01
Page
Seite 406 (sequence 5)
Language
German
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Nicht alle landwirtschaftlichen Böden sind besiedelt und nicht nur jene neuen Flächen, die in den beiden letzten Jahren gekauft worden sind, sondern auch Bodenflächen, die früher gekauft wurden, sind noch unbesiedelt, obwohl sie bebaut werden und den Siedlern versprochen oder verkauft wurden. Die jüdischen Böden, die noch nicht besiedelt sind, umfassen: 1. Von den Privatböden (inkL Hulesümpfe, Jokneam- und Berschewaböden.......... 118,200 2. Von den KKL-Böden: a) Zur Ansiedlung schon übergeben und im Begriffe, besiedelt zu werden.....18.330 b) Zur Ansiedlung noch nicht übergeben . . 37.870 56.200 3. Picaböden................. 55.000 230.000 Das Ausmaß der guten Böden, die durch jüdische Landwirte besiedelt und bebaut sind, betrug also Ende 1934 612.000 metrische Dunam gegen 341.825 im Jahre 1927 und 198.111 im Jahre 1920. Ansiedlung. Auf den eben angeführten Flächen bestanden Ende 1934 156 jüdische Dörfer; in ihrer überwiegenden Mehrzahl wurden sie nach dem Kriege gegründet. Es waren zu Ende des Jahres 1919: 50, 1924: 70, 1929: 108, 1934: 156. Daraus geht hervor, daß in den letzten 15 Jahren 106 Dörfer gegründet worden sind. Tatsächlich aber betrug ihre Zahl 112, weil 6 Dörfer, die bis zum Jahre 1919 bestanden haben, nachher zugrunde gingen; 2 davon, Poriah und Scharonah, wurden in den Jahren 1920 bis 1924 aufgelassen, weil ihren Besitzern die Mittel fehlten, weitere 3, Ber Tuwja, Kfar Uria und Ejn Sejtim, wurden während der Unruhen vom August 1929 zerstört, schließlich Kfar Chitim, das bis zum Jahre 1930 bestand und ebenfalls verlassen wurde. Jenes Ber Tuwjah, das heute besteht, ist vollkommen neu. Außer den angeführten gibt es Siedlungspunkte im Zustand des Entstehens; die Grundlagen für ihre Wirtschaften sind gelegt, Pardessim gepflanzt, Bewässerungsanlagen eingerichtet, nur die Siedler wohnen noch nicht dort. Die Anzahl solcher im Entstehen begriffener Siedlungen beträgt 17, das erhöht die Zahl der bestehenden Siedlungen auf 173. Diese Dörfer umfassen alle Siedlungen, die wir mit verschiedenen Namen zu nennen gewohnt sind: Kolonien, Moschawim, Kwuzoth, Meschakim oder Farmen; Moschawim und Kwuzoth siedeln auf KKL- Boden, ihre Zahl ist 60, bzw. 37. Die Kolonien siedeln auf privatem oder auf Picaböden, ihre Zahl ist 71, die 5 Meschakim (Farmen) gehören Vereinigungen Privater mit eigenem Vermögen. Nach den landwirtschaftlichen Zonen verteilen sich die Dörfer folgendermaßen: 152 in den fünf Tälern und restliche 21 im Gebirgsländ. Nach den Zonen des-Landes und dem Zeitpunkt ihrer Gründung gliedern sie sich wie folgt:

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