Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 18 (1935)
- Issue
- Heft 8-9 (August 1935)
- Article
- Die Entwicklung der jüdischen Landwirtschaft in Palästina und ihr gegenwärtiger Stand
- Date
- 1935-08-01
- Page
- Seite 405 (sequence 4)
- Language
- German
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- Haifa 1× ep/1047930
- Safed 1× ep/1046078
- Tiberias 1× ep/1048138
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Bauplätze bestimmten davon abziehen. Die Jagd nach Bauplätzen, die ^05 den Jischub ergriffen hat, brachte es mit sich, daß ausgezeichneter landwirtschaftlicher Boden in Bauplätze verwandelt wurde, sowohl in der Umgebung der Städte als in den großen Siedlungen, wie Rechowoth, Rischon le Zion, Petach Tikwah, Herzliah, Nathania, Chedera u. a. m. Siedlungen, die zur Hälfte als landwirtschaftliche Siedlungen betrachtet werden konnten, wie Ramath Gan, Bnei Brak, verlieren immer mehr ihren landwirtschaftlichen Charakter und nehmen in jeder Hinsicht städtische Formen an. Diese Bodenflächen werden auf Tausende von Dunam geschätzt und zusammen mit den Böden der Städte und jenen', die von vornherein zur städtischen Ansiedlung bestimmt sind, ergeben eine Fläche von ungefähr 180.000 Dunam, nach folgender Aufstellung: Tel-Aviv und seine Vorstädte . ..... 33.000 metr. Dunam In den südlichen Kolonien (mit den Dünen von Rischon le Zion).......... 26.000 „ In den nördlichen Kolonien ( mit den Dünen von Nathaniah und Emek Chefer)..... 20.000 „ Haifa^Akko............. 55.000 „ Jerusalem............., 12.000 Safed und Har Kanaan......... 25.000 Tiberias mit Umgebung......... 3.000 Afuleh.......... 6.000 „ 180.000 metr. Dunam Wenn wir zum Maßstab das heutige Tel-Aviv nehmen, das 120.000 Einwohner auf etwa 7000 Dunam zählt, dann würde der obige für Bauplätze bestimmte Boden für 3 Millionen Bewohner reichen. Daraus geht hervor, daß die stürmische Nachfrage nach Bauplätzen und die Höhe ihrer Preise völlig unberechtigt ist und daß nur die Spekulation dieses gefährliche Ziel hervorgerufen hat, das jedes landwirtschaftliche Stück Boden in einen Bauplatz verwandelt und das jüdische Vermögen: vergeudet. Wie dem immer sei, die Fläche des für Landwirtschaft bestimmten jüdischen Bodens beträgt jetzt bloß 1,031.073 Dunam. Noch dazu ist die Fläche nicht zur Gänze zur Bearbeitung geeignet. Felsen, Sümpfe, Wadis und Wege verschlingen etwa 189.000 Dunam (von den Böden der Pica 113.000, von denen des KKL 36.000, von den privaten Böden 40.000 Dunam). So ergibt es sich, daß der landwirtschaftliche Boden Palästinas in jüdischem Besitz nicht mehr als 842.000 Dunam beträgt. Diesen Boden kann man in zwei Teile teilen: 1. Bewässertes Land, das heißt Land, das Quellen hat, die die Bewässerung im Sommer ermöglichen, wenn sie auch bis jetzt nicht durchgeführt worden ist, 2. Böden, die keine Quellen haben, um sie im Sommer zu bewässern und die nur auf den Regen angewiesen sind. Die erste Gattung umfaßt: Privatboden 212.000, Ptea-Boden 168.000, KKL-Boden 110.000, zusammen 490.000 Dunam. Die zweite Gattung umfaßt die restlichen 352,000 Dunam.