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Palästina · 1935-01-01 · Heft 1 (Januar 1935) · p. Seite 33

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 1 (Januar 1935)
Article
Wirtschaft. Von Dr. J. Adler, Tel-Aviv.
Date
1935-01-01
Page
Seite 33 (sequence 3)
Language
German
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ab. Aegyptische und indische Ware notiert cif Jaffa—Haifa von 6 (Vormonat: 6.5) pal. Pfund pro Tonne an; die besseren Qualitäten — in Holland bearbeitete siamesische Ware — werden auf entsprechender Basis bezahlt. Saisongemäß zunehmende Umsätze beleben das Tee- Geschäft, ohne bisher das Preisniveau erhöht zu haben, welches auf der Standard-Notiz „Orange Pecco Nr. 5, cü Jaffa—Haifa pro engl. Gewichtspfund (453,6 Gramm)" basiert, die immer noch —,300 pal. Pfund verzeichnet. Zur Schwäche neigt Kaffee, auf Grund internationaler Verflauung, und muß sich pro Tonne cif Jaffa— Haifa mit 44 bis 45 (Vormonat: 46 bis 47) pal. Pfund für „Rio Nr. 5" und mit 48 bis 49 (50 bis 51) pal. Pfun)d für „Santos Btfujrbon Prime" begnügen. Der K a k a o - Markt ist etwas freundlicher als im Vormonat; in Speisekakao kamen größere Posten aus Holland herein. Eier: Im Vergleich zum Vormonat haben die Zufuhren bedeutend zugenommen und daher teilweise einen gewissen Rückgang der Preise bewirkt. Türkische Ware ist jetzt wieder regelmäßig angeboten und befriedigt auch qualitativ; sie erzielt pro Kiste (1440 Stück) loko gegenwärtig dank ihrer gestiegenen Qualität 5,500 bis 6 (Vormonat: 4,600 bis 5) pal. Pfund. Die kleinen ägyptischen Eier strömen augenblicklich in großen Menfgen herein und bescheiden sich pro Korb (720 Stück) loko mit 1,400 (1,650 bis 1,750) pal. Pfund. Auch syrische Ware, die seit Monjaten fehlte, ist neuerdings wieder angeboten und erzielt raro Kiste (1440 Stück) bis zu 5 pal. Pfurid. Die Versuche des Imports polnischer Eier scheinen sich nicht zu bewähren, da die Ware trotz sorgsamster Verpackung offenbar das palästinensische Klima nicht verträgt. Das arabische Inlandsei wird nach dem Regenfall nunmehr in reichlicher Quantität produziert und schon zum Preise von —,400 (—,470) pal. Pfund pro 100 Stück abgegeben. Das jüdische Inlandsei (beste Hühnerfarm-Ware) notiert pro 100 Stück —,490 bis —,530 (—,550 bis —,700) pal. Pfund. Butter und Käse: Der Butter- Markt Palästinas verkehrt weiterhin in ausgeprägt fester Haltung. Lettländische Ware fehlt augenblicklich gänzlich, da die dortige Produktion infolge handelspolitischer Abmachungen zur Zeit restlos nach Deutschland geht. Auch die Zufuhr dänischer Butter ist ausgeblieben. Argentinische Butter, die im Vormonat fehlte, ist wieder am Markte und notiert pro 50 kg loko bis 5,800 pal. Pfund. In gleicher Preislage erscheint (gegenüber dem Vormonat unverändert) litauische Butter. Die österreichische Butter fällt nach wie vor nicht befriedigend aus und erzielt (unverändert) bis z;u 4 pal. Pfund pro 50 kg loko. Die Erörterungen über die Einfuhr bulgarischer Butter schweben noch, Versuche des Imports ukrainischer Butter sind seit kurzem im Gange. Die erstklassige palästinensisch-jüdische Molkereibutter erscheint noch immer in viel zu knappen Mengen und erzielt pro südpalästinensisclie Okia (240,6 Gramm) bis zu —,070 pal. Pfund. In K ä s e ist die Preislage der Import-Sorten unverändert. Verschiedene Marken aus Oesterreich, Norwegen, Schweden und Frankreich erreichten soeben erstmalig den Palästina- Markt, während der Import aus Litauen etwas im Rückgange ist, und auch die polnische Ware sich nicht auf dem Markte zu behaupten scheint. Der inländische Weichkäse neigt teilweise zur Schwäche; er notiert" pro südpalästinensische Okia mager —,014 (Vormonat: —,016) pal. Pfund, halbfett —,022 (—,020) pal. Pfund, fett —,028 (unverändert) pal. Pfund. Konserven: In kondensierter Milch nimmt das Angebot preisdrückend weiter zu; auch englisches Fabrikat kommt jetzt herein. In Fischkonse r-,

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